BEWERTUNG DES OBJEKTS VULKAN-TOUR

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Diese Bewertung wurde bisher 39 mal gelesen
Geschrieben am 11.07.2010
Januar 2010
35
iisbär (m)
 
Bewertungen
(3,5*)

Gesamtbewertung
(4,5*)
"Ein Vulkan, der kein richtiger Vulkan ist, und ein Bad in heissen Quellen, die nicht wirklich heiss sind." Mit diesen Worten beschrieben kolumbianische Mitfahrende enttäuscht die Tour.

Fahrt (meist vom neuen Hafen Athinias aus) auf einem überfüllten Kutter, der zur Deko noch ein paar Segelmasten hat, zur Insel Nea Kameni in der Mitte der Kaldera von Santorini. Dort hat man rund eine Stunde Zeit, um zum 120 Meter hohen Krater aufzusteigen – wenn man Pech hat in einer langen Schlange von Ausflüglern. Am Krater stinkt es an ein paar Stellen nach Schwefeln, an ein paar andere Dampft es ein wenig. Das Vulkanerlebnis ist also nur eingeschränkt. Dafür ist die Aussicht auf die Steilwand der Kaldera von Santorini sehr eindrücklich. Weiter geht es zum Nachbarinselchen Palea Kameni, wo man Gelegenheit hat, kurz in von heissen Quellen leicht erwärmten, aber stark getrübten Meerwasser zu schwimmen. Auch hier hört sich die Werbung besser an, als die Realität.

Ein Führer an Bord und beim Ausflug auf den Vulkan lieferte in zahlreichen Sprachen kurze Erklärungen. Das ganze Programm wirkte ein wenig gehetzt – dementsprechend kurz waren auch die Erklärungen.

Es lohnt sich, Wasser und evtl. auch etwas zu essen mitzubringen – ansonsten ist man auf die Bar an Bord angewiesen. Natürlich genügend Sonnenschutz mitbringen und besser ältere Badekleider – das schwefel- und eisenhaltige Wasser bei den heissen Quellen färbt helle Badekleidung unwiderruflich.

Weitere Anlegestellen, die bei den meisten Tagestouren angefahren werden, sind die Insel Thirassia und der malerische Ort Oia.
In Thirassia hat man die Wahl zwischen den touristischen Tavernen bei der Anlegestellen, die von den zahlreichen Ausflugsbooten leben, und einem anstrengenden Aufstieg zum Dorf hoch über dem Meer. Wer unten bleibt, kann über runde Steine noch ins Wasser steigen und ein Bad nehmen. Wer ins Dorf hochsteigt (oder sich von Eseln hochtragen lässt), hat kaum Zeit, etwas zu essen und den Ort zu besichtigen – aber es lohnt sich, hat man doch die Chance, ein sehr urtümliches Stück Griechenland kennenzulernen und eine wunderbare Aussicht über die Inselwelt Santorinis zu geniessen.
Wer sich entschliesst, das Boot in Oia zu verlassen und dort den Sonnenuntergang zu geniessen, muss erst mal wieder steil die Felswand hochsteigen – oder einen Esel besteigen. Oia ist ein sehr hübsches Dorf und weit bekannt für seinen Sonnenuntergang – ob dieser romantische Moment aber wirklich ein passendes Ende für einen Bootsausflug mit viel Hitze, Schweiss und Hektik ist, muss jeder für sich entscheiden.
Es gibt die Tour auch noch als Romantik-Ausflug mit Essen und Drinks auf einem Segelboot. Der Ausflug startet am Nachmittag und macht nur bei den Vulkaninseln Halt. Danach segelt das Schiff in den Sonnenuntergang. Wie romantisch das Abendessen oder die Stimmung an Bord ist, kann ich nicht beurteilen. Aber klar ersichtlich war, dass keines der Segelboote Segel gehisst hatte.

Der Tagesausflug war preislich ganz ok – aber man muss bedenken, dass dies ein Massenprogramm ist mit keinerlei individueller Note. Besonders nett war die Fahrt auf dem vollen Boot ja nicht wirklich, aber eindrücklich ist eine Bootsfahrt innerhalb der Kaldera Santorinis allemal. 
Statistische Angaben (während Aufenthalt)
gut
angemessen
Ja, aber mit Einschränkungen

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