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Für Haiti wurde Reisewarnung verlängert, neue Hinweise für Guyana in Südamerika

24.04.2006 (Berlin):
Das Auswärtige Amt in Berlin hat am heutigen Tag die bereits seit langem bestehende Reisewarnung für Haiti in der Karibik bekräftig und weitere Informationen herausgegeben. Für Guyana in Südamerika wurden zudem neue Sicherheitshinweise veröffentlicht:

Haiti:

Vor Reisen nach Haiti wird weiterhin gewarnt:
In Haiti haben Parlaments- und Senatswahlen stattgefunden. Die Lage im Land zeigt sich derzeit stabil. Trotz der Anwesenheit internationaler Truppenkontingente muss aber auch weiterhin mit bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen und der haitianischen Polizei bzw. der internationalen Schutztruppe, Schießereien zwischen kriminellen Banden und auch mit gewaltsamen Angriffen auf öffentlichen Plätzen gerechnet werden.

Insbesondere die Sicherheitslage in Port-au-Prince ist schlecht. Bewaffnete Banden kontrollieren dort mehrere Stadtgebiete, vor allem die großen Elendsviertel am Rande der Hauptstadt. Aber auch Teile der Innenstadt sind betroffen.

Die hohe Gewaltkriminalität hat in der letzten Zeit noch zugenommen. So kommt es häufig zu bewaffneten Überfällen, auch in den vormals vergleichsweise sicheren Wohngebieten. Auch die Zahl der Entführungen in Port-au-Prince hat erheblich zugenommen, seit kurzer Zeit auch im Stadtteil Pétionville, der bislang als relativ sicher galt. Verantwortlich hierfür sind bewaffnete Banden, die es auf Lösegelder abgesehen haben. Auch Ausländer sind hiervon betroffen.

Die haitianische Polizei zeigt sich nicht in allen Fällen als verläßlicher Schutz, es hat auch schon Überfälle durch Personen in haitianischer Polizeiuniform gegeben. In der Zeit des Umbruchs sind viele Gefängnisinsassen entkommen oder auf andere Weise freigelassen worden, darunter auch zahlreiche gefährliche Kriminelle, die nunmehr zu einem Klima der Unsicherheit beitragen.

Infrastruktur und öffentliche Verwaltung weisen große Mängel auf. Die durch Überschwemmungen verursachten schweren Schäden sind noch nicht behoben. Betroffen ist insbesondere die Region um Gonaives.

Die deutsche Botschaft hat folgende Anschrift:
Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
2, Impasse Claudinette
Bois Moquette
Pétion Ville / Haiti
Telefon: (00509) 257 61 31, 256 41 31, 257 72 80
Fax: (00509) 257 41 31
E-Mail: germanem@haitelonline.com und amballemagne@hainet.net

Guyana:

Die Sicherheitslage in Guyana ist weiterhin schwierig:
Guyana ist ein Land mit hoher Kriminalitätsrate, auch Raubüberfälle kommen vor. Besonders in Georgetown, entlang der 'Eastcoast of Demerara '(vor allem in der Umgegend von Buxton, Friendship und Annandale) und auf der Strecke zwischen Timehri und Linden sollte man besondere Vorsicht walten lassen.

Einzelreisende sollten besonders vorsichtig sein. Nach Möglichkeit sollten nur Hauptstraßen , nicht aber Nebenstraßen genutzt werden. Spaziergänge in Georgetown allein oder nach Einbruch der Dunkelheit sollten vermieden werden.

Halten Sie die Türen und Fenster Ihres Autos geschlossen. Nehmen Sie keine Anhalter mit. Sichtbares Tragen von (Mode-)Schmuck und anderen Wertgegenständen sollte vermieden werden. Bargeld sollte man nur in kleineren Mengen bei sich haben. Vergewissern Sie sich, dass Ihnen niemand folgt, nachdem Sie von einer Bank Bargeld abgehoben haben. Wichtige Dokumente wie Reisepass u.ä. sollten nach Möglichkeit sicher deponiert (z.B. im Hotelsafe) und nur Kopie mitgeführt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man grundsätzlich nicht mehr unterwegs sein.Während der Reise sollten Sie Ihr Gepäck nicht aus den Augen lassen

Quelle: [AA, Hotelkritiken]


 
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