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Germanwings steigert Passagiere um 57 Prozent - Gute Aussichten für 2006

30.12.2005 (Köln/Bonn):
Nachdem sich der Billigflieger in den ersten zweieinhalb Jahren nach ihrer Gründung auf den Aufbau der Standorte Köln/Bonn und Stuttgart konzentriert hatte, kamen 2005 auch Flüge ab Berlin-Schönefeld und Hamburg hinzu. Damit ist Germanwings flächendeckend im Westen, Südwesten, im Norden und im Nordosten vertreten und bietet 'Fliegen für Jedermann und jede Frau' jetzt in fast allen Regionen Deutschlands an. Die Airline blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2005 zurück: Sie steigerte ihren Umsatz um mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf fast 400 Millionen Euro, beförderte mit mehr als 5,5 Millionen Passagieren 57 Prozent mehr als 2004 und erreichte eine Auslastung ihrer Flugzeuge von 83 Prozent im Jahresdurchschnitt. Das operative Ergebnis ist über das Gesamtjahr positiv, es entspricht den Unternehmensplanungen für 2005. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um mehr als 53 Prozent von 459 am Ende des Jahres 2004 auf derzeit 704 Mitarbeiter.

Germanwings baute ihre Flotte kräftig aus: Während die Airline im vergangenen Winter noch 15 Flugzeuge operierte, sind es im Winter 2005/06 bereits 22 hochmoderne Airbus-Jets. Zwei davon sind Reserve-Flugzeuge, die zum Beispiel bei Verspätungen aufgrund schlechten Wetters aktiviert werden. So gelingt es der Günstig-Airline, eine Zuverlässigkeit bei der Durchführung ihrer Flüge (Reliability) von mehr als 99,99 Prozent zu erreichen und Pünktlichkeitsraten zu realisieren, die Maßstäbe in der Branche setzen. Um dieses hohe Niveau zu halten und noch zu steigern, hat Germanwings 2005 eine Modernisierung ihrer Flotte in die Wege geleitet und bei Airbus 18 neue Jets des Typs A319 zum Listenpreis von fast einer Milliarde Euro bestellt. Die Jets sollen ab 2006 ausgeliefert werden, einen Teil der bestehenden Flotte ersetzen und den weiteren Flottenausbau ermöglichen. Bis 2008 soll die Zahl der Flugzeuge dann auf 35 weiter steigen.

2006 wird Germanwings ihr rasantes Wachstum fortsetzen: So ist die Steigerung der Passagierzahl um mehr als 36 Prozent auf über 7,5 Millionen geplant. Auch der Umsatz soll auf mehr als 570 Millionen Euro ansteigen. Zudem will die Fluggesellschaft mit 84 Prozent ihre durchschnittliche Auslastung auf hohem Niveau nochmals steigern.

Ihrem Ruf als Innovationsführer in der No Frills-Branche wurde Germanwings auch im Jahr 2005 gerecht: So führte Germanwings als erste deutsche Low Cost Airline den kundenfreundlichen Automaten-Check-In am Köln/Bonn Airport ein und überraschte ihre Stammkunden mit zahlreichen kreativen Günstigpreis-Aktionen. Auch mit dem Relaunch gewann die Website www.germanwings.com weiter an Attraktivität und entwickelte sich zu einem eCommerce-Portal mit kontinuierlich 3,5 Millionen Visits pro Monat. Die Internetseite setzte sich so mit an die Spitze aller Airline-Internetauftritte in Deutschland und bietet vielen Germanwings-Kunden die komplette Planung und Buchung ihrer privaten oder dienstlichen Reise aus einer Hand. Sie finden neben günstigen Flugverbindungen zu den Hauptflughäfen attraktiver Metropolen und Urlaubsorte zu optimalen Flugzeiten auch das Angebot des größten europäischen Hotelbrokers HRS, haben Zugang zu Exklusivpreisen des Germanwings-Partners Intercontinental Hotels Group mit Marken wie Intercontinental, Crowne Plaza und Holiday Inn, oder buchen ihren Mietwagen bei Sixt. Das Angebot wird ergänzt durch zahlreiche Zusatzservices wie eSpecials, Reiseversicherungen oder ausführliche Flughafen- und Destinationsinformationen. Seit 2005 sind auf der Website sowohl der Kauf als auch das Einlösen von Fluggutscheinen oder die online-Umbuchung von Flugtickets möglich. Außerdem begann die Günstig-Airline den strategischen Ausbau von Marketing-Kooperationen. Zum Beispiel kamen zwei Jets zur Flotte hinzu, die in den Farben von T-Com und T-Mobile lackiert sind und das Highlight einer umfangreichen Kooperation mit dem in Bonn beheimateten Telekom-Konzern sind.

Germanwings baute die Präsenz an allen Standorten 2005 noch einmal deutlich aus. So ist die Airline in Köln/Bonn mit fast 35 Prozent Marktanteil nicht nur größte Fluggesellschaft, sondern verfügt mit 43 Zielen im kommenden Sommer über das dichteste Netz, das eine No Frills Airline ab einem kontinentaleuropäischen Flughafen aufgebaut hat. Menschen aus dem Raum Köln/Bonn und weit darüber hinaus haben eine unerreichte Auswahl an Flugzielen zu unerreicht günstigen Preisen. Dies hat erhebliche positive Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft: Allein am Flughafen entstanden innerhalb kürzester Zeit fast 1000 neue Arbeitsplätze. Innerhalb von zwei Jahren wuchs die Zahl der Beschäftigten dort um 9 Prozent, während die Beschäftigung im gesamten Regierungsbezirk Köln im selben Zeitraum um 1,9 Prozent zurückging. Auch der Tourismus befindet sich dank der No Frills Airlines im Steigflug: Beispielsweise in Köln stieg die Zahl der Gäste in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 um 11,5 Prozent an. Die No Frills Airlines bringen aber auch den Unternehmen im Raum Köln/Bonn mehr Mobilität: Germanwings erschließt den großen und mittelständischen Unternehmen zahlreiche Wachstumsregionen in Ost- und Südosteuropa.

Ähnlich positive Auswirkungen hat das neue Flugangebot an den weiteren Standorten von Germanwings: Die kommunalen und regionalen Wirtschaft- und Tourismusverbände haben diesen Effekt erkannt und 2005 den engen Schulterschluss mit Germanwings gesucht. In Stuttgart, Berlin und Hamburg sind jeweils Flugzeuge in einer entsprechenden Sonderlackierung und mit Namen wie "Spirit of Hamburg" als Botschafter in ganz Europa unterwegs. Germanwings unterstützt die Regionen jeweils mit einem kräftigen Ausbau des Angebots. So werden ab Stuttgart inzwischen 25 Destinationen angeboten, und in Berlin-Schönefeld startete die Fluggesellschaft mit zwölf Zielen. Auch Hamburg geht mit elf neuen Günstig-Destinationen der Germanwings in den Winter. An allen Flughäfen wird das Streckenangebot im kommenden Jahr weiter wachsen.

Quelle: [Germanwings, Hotelkritiken]


 
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