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Sicherheitshinweise für Bolivien und Nicaragua - Lage unruhig

27.06.2005 (Berlin):
In den letzten Tagen wurden für mehrere Lateinamerikanische Länder die Sicherheitshinweise erneuert. Insbesondere in Bolivien ist die politische Lage extrem gespannt und es kann jederzeit zu einer kritischen Lage kommen, wie das Auswärtige Amt mitteilte. In Nicaragua herrscht weiterhin eine sehr hohe Gewaltkriminalitätsrate.

Bolivien

Die Lage in Bolivien ist nach dem Rücktritt von Staatspräsident Mesa und der Amtseinsetzung des Übergangspräsidenten Rodriguez derzeit ruhig aber fragil. Es kann jederzeit wieder zu Massenprotesten, Streiks und Straßenblockaden kommen, die den Überlandverkehr zum Erliegen bringen und den Flugverkehr massiv beeinträchtigen. Auch mit einem neuerlichen Zusammenbruch der Lebensmittel- und Treibstoffversorgung aufgrund von Protestkundgebungen muss gerechnet werden.

Es wird daher empfohlen, vor allen Reisen nach Bolivien und innerhalb des Landes zeitnah Erkundigungen über die örtliche Sicherheitslage einzuholen und den Reiseverlauf auf der Grundlage dieser Informationen sorgfältig zu planen. Reisende sollten sich grundsätzlich von allen Protestkundgebungen fernhalten.

Adresse der deutschen Botschaft in La Paz:
Embajada de la República Federal de Alemania (Deutsche Botschaft), Av. Arce 2395; La Paz
Tel.: (00591 2) 244 00 66, 244 11 66, 244 06 06, 244 11 33, 244 00 88, Fax: (00591 2) 244 14 41

Nicaragua

Im Norden Nicaraguas sind infolge des Bürgerkriegs in den 80iger Jahren noch einige Landstriche abseits der Hauptstraßen vermint. Daher wird dort von Ausflügen abseits der befestigten Straßen - auch in Begleitung Ortskundiger - abgeraten.

In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa abseits der Städte sind Polizei und Armee in den dünn besiedelten Landregionen nicht in der Lage, die Sicherheit zu garantieren. Gleiches gilt für die Región Autónoma del Atlantico Norte (RAAN), hier insbesondere für die Städte Siuna, Bonanza und La Rosita. Auch bei einem Besuch von Little Corn Island ist wegen gestiegener Kriminalität große Vorsicht geboten, da es dort keine Polizeistation gibt.

In der Umgebung des Busbahnhofes der Firma TICABUS kam es in den vergangenen Wochen immer häufiger zu bewaffneten Raubüberfällen. Reisende, die mit dem Bus aus Costa Rica oder Honduras ankommen, sollten dort äusserste Vorsicht walten lassen. Bei Reisen mit dem Mietwagen wird davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Ebenso sollten Sie auf Nachtfahrten möglichst ganz verzichten. Auch von der Benutzung von Taxen nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten, da es in letzter Zeit zu Raubüberfällen durch vermeintliche Taxifahrer gekommen ist. Vor Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit wird gewarnt.

Nicaragua ist erdbebengefährdet (besonders die Hauptstadt Managua). Bei dem letzten grossen Beben 1972 wurde die Hauptstadt fast vollständig zerstört.
[AA, Hotelkritiken]


 
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