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Sicherheitshinweise für Usbekistan nach blutiger Demonstration

16.05.2005 (Berlin):
Das Auswärtige Amt in Berlin rät allen Bundesbürgern, die sich derzeit in Usbekistan aufhalten, dringend nicht das Haus zu verlassen und in Kontakt mit der deutschen Botschaft in Taschkent zu treten und zu bleiben. Es besteht u.U. Lebensgefahr.

Usbekistan

In Andijan ist es in Zusammenhang mit einer zunächst friedlich verlaufenden Demonstration in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai 2005 zu einer Befreiung von Strafgefangenen und zu Schießereien gekommen. Die usbekische Regierung scheint die Lage in Andijan inzwischen weitgehend unter Kontrolle zu haben. Schießereien dauerten aber auch bis zum 14. Mai 2005 mit Unterbrechungen noch an.Die Lage bleibt gespannt.. Deutschen Staatsangehörigen, die sich in Andijan aufhalten, wird empfohlen, im Haus zu bleiben, die Lage zu beobachten und gegebenenfalls Kontakt mit der Deutschen Botschaft in Taschkent zu halten. Ob die Sperrung der Passstraße zwischen Taschkent und dem Ferganatal andauert, ist zurzeit nicht mit Sicherheit zu sagen. Nach derzeitigen Erkenntnissenhaben sich die Ereignisse aus Andijan heraus nicht ausgeweitet und ist die Lage in den übrigen Landesteilen ruhig geblieben. Dennoch wird dringend empfohlen, von Reisen in das Ferghanatal derzeit abzusehen.

Nachdem es Ende März/Anfang April 2004 in Taschkent und der Region Buchara zu mehreren Selbstmordanschlägen gekommen war, sind am 30. Juli 2004 bei erneuten Selbstmordattentaten in Taschkent neben der usbekischen Generalstaatsanwaltschaft mit den Botschaften Israels und der USA erstmals auch ausländische Einrichtungen Ziel terroristischer Angriffe geworden. Insgesamt muss landesweit von einer erhöhtenGefährdungslage ausgegangen werden. In besonderem Maße wird daher empfohlen, sich umsichtig zu verhalten und Einrichtungen und Hotels, in denen sich vorwiegend westliche Ausländer in größerer Zahl aufhalten, nach Möglichkeit zu meiden. Diese Orte könnten neben usbekischen Regierungseinrichtungen als vorrangige Ziele weiterhin möglicher terroristischer Anschläge in Betracht kommen.

Bereits seit den Sprengstoffexplosionen Ende März/Anfang April 2004 in Buchara und Taschkent haben die Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Es kann deshalb landesweit zu verschärften Kontrollen auch von Ausländern kommen.

Von Reisen in Gebiete unmittelbar an der Grenze zu Kirgisistan und Tadschikistan (Ferghanatal) wird dringend abgeraten. Einige Grenzabschnitte sind vermint.

Grenznahe bergige Regionen des Gebietes Kaschkadarja und des Gebietes Surchandarja einschließlich Termez wurden von der Regierung zu Sperrgebieten erklärt.

Quelle: [Auswärtiges Amt]


 
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