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Ab Mai sind in Österreich Warnwesten für Autofahrer Pflicht

02.05.2005 (Wien, München):
Nach den europäischen Staaten Italien, Portugal und Spanien herrscht ab dem 1. Mai auch in Österreich eine allgemeine Warnwestenpflicht. Die Warnwesten sind zu tragen, wenn man auf einer öffentlichen Straße einen Autounfall oder Autopanne hat. Zudem haben Autofahrer die Westen während der Fahrt stets im Fahrzeug mitzuführen und bei einer Kontrolle vorzuweisen. 'Die Regelung in Österreich ist schärfer als in den anderen Ländern', so der ADAC in München.

Wer gegen die neue Regelung verstößt und erwischt wird, muss mit einer Geldbuße zwischen 21 und 36 Euro rechnen. Die genaue Höhe des Bußgeldes hängt vom jeweiligen Bundesland und dem Ermessen des Polizeibeamten ab. Es empfiehlt sich zudem, die Strafe - wie die anderen Verkehrsvergehen auch - direkt an Ort und Stelle zu bezahlen. Sonst kann es durch das Verfahren mit weiteren Gebühren noch teurer werden. Der ADAC weist darauf hin, dass nur Westen zulässig sind, die dem europäischen Standard entsprechen und mit dem Kontrollzeichen 'EN 471' gekennzeichnet sind. Der Norm entsprechen gelbe, rote und orange Westen.

Gesetzlich vorgeschrieben ist nur eine Weste für den Autolenker. Es wird jedoch allen Autoinsassen empfohlen, zum eigenen Schutz eine Warnweste mitzuführen. Nicht betroffen von der Warnwestenpflicht sind Motorradfahrer.

Laut der größten Zeitung Österreichs, der Krone, macht man sich (nur) mit 14 Euro strafbar. Wer beim Aufstellen eines Pannendreiecks oder beim Aussteigen auf der Autobahn 'ohne' erwischt wird und auch keine im Fahrzeug mitführt, zahlt auch nur einmalig 14 Euro, muss aber nicht auch noch fürs Nicht-Mitführen der Warnweste extra zahlen. Man sollte die Warnweste nicht im Kofferraum, sondern in greifbarer Nähe mitführen.

Bis 1. August 2005 wird die Exekutive in Österreich inländische und ausländische Warnwesten-Muffel nur abmahnen und informieren. Erst danach müssen Autolenker, die keine Warnweste im Auto mit führen, mit einem Organstrafmandat von 14 Euro rechnen. Damit kommt Verkehrsminister Gorbach den Bitten der Autofahrerclubs entgegen, die sich Sorgen um das Image Österreichs bei den Touristen gemacht hatten.
[ADAC, NZ, Krone, Hotelkritiken]


 
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