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Algerien und Tunesien mit aktualisierten Reisehinweisen

23.04.2005 (Berlin):
Für die beiden Nordafrikanischen Länder Algerien und Tunesien wurden folgende aktuelle Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt herausgegeben. Besonders hoch sind nach wie vor die Gefahren in Algerien, vor Überlandfahrten wird dringend abgeraten. In beiden Ländern besteht aber nach wie vor auch die Gefahr von Terroranschlägen.

Algerien

Bei Aufenthalten in Algerien rät das Auswärtige Amt zu Vorsicht, da Anschläge mit terroristischem Hintergrund nicht ausgeschlossen werden können.

Das Auswärtige Amt weist nachdrücklich auf die Gefahren bei Reisen in die Gebiete südlich der Städte Béchar, Ghardaia und Touggourt hin. Mehrere Gruppen von Saharatouristen wurden 2003 in Südalgerien entführt. Die Gefahr von Entführungen besteht auch weiterhin. Besonders gefährdet sind Individualreisende, die auf dem Landweg unterwegs sind. Vor dieser Art des Reisens wird ausdrücklich gewarnt. Reisen in die o.a. Gebiete sollten ausschließlich im Rahmen von Gruppenreisen erfolgen, die durch professionelle Veranstalter organisiert werden und wobei die Anreise auf dem Luftweg erfolgt.

Im Norden Algeriens kommt es trotz einer Verbesserung der Sicherheitslage immer noch zu terroristischen Anschlägen. Auch Entführungen können nicht ausgeschlossen werden. Primäres Anschlagsziel sind zwar die algerischen Sicherheitskräfte. Die Anschläge können sich aber auch gegen westliche Staatsangehörige richten. Ein erhöhtes Risiko besteht außerhalb der großen Städte und abseits der großen Verbindungsstraßen, insbesondere in der Kabylei.

Es wird empfohlen, vor allen Reisen nach Algerien und innerhalb des Landes zeitnahe Erkundigungen über die örtliche Sicherheitslage einzuholen. Der algerische Gastgeber/Geschäftspartner bzw. der Reiseveranstalter sollte vor Reiseantritt gebeten werden, die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Abholung, Unterbringung, Betreuung vor Ort) zu gewährleisten. Reisen innerhalb des Landes sollten möglichst auf dem Luftweg erfolgen.

Während der Dämmerung und in der Nachtzeit sollten Fahrten außerhalb der Stadtzentren vermieden werden, da mit falschen Straßensperren von kriminellen oder terroristischen Gruppen gerechnet werden muss. Personen, die ihren Wohnsitz in Algerien haben oder Algerien regelmäßig beruflich bereisen, sollten dafür Sorge tragen, Routineabläufe zu vermeiden (z.B. bei Autofahrten). Die vom algerischen Partner angebotenen Sicherheitsmaßnahmen sollten in jedem Falle in Anspruch genommen werden.

Die deutsche Botschaft in Algier gibt in Einzelfällen Auskünfte zur aktuellen Sicherheitslage. Die Möglichkeiten zur konsularischen Hilfestellung in Not- und Unglücksfällen sind allerdings angesichts der Größe des Landes begrenzt. Die Botschaft ist unter Tel. 00213-21-741941 / -741956/ -742047 / -746571 zu erreichen.

Tunesien

Die tunesische Regierung unternimmt weiterhin umfangreiche Anstrengungen, um Touristen vor dem Risiko terroristischer Anschläge wie dem in Djerba (11.04.2002) zu schützen. Gleichwohl wird angesichts nicht auszuschließender Terrorakte - wie in allen Ländern der Region - weiter zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten, insbesondere in der Nähe touristischer Anziehungspunkte und religiöser Kultstätten.

Das US-Außenministerium hat am 19. April 2005 vor möglichen neuen Terroranschlägen in Tunesien gewarnt, insbesondere in zeitlicher Nähe zu hohen islamischen Feiertagen (z.B. Geburtstag des Propheten Mohammed am 21. April 2005). Das Auswärtige Amt rät zu besonderer Vorsicht.
[AA, Hotelkritiken]


 
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