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Ecuador und Mexiko mit aktuellen Reisehinweisen

23.04.2005 (Berlin):
Für die beiden Süd- bzw. Mittelamerikanischen Länder Ecuador und Mexiko wurden folgende aktuelle Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt herausgegeben. In Ecuador wurde die bisherige Regierung und der Staatspräsident abgesetzt, der allerdings im Land festgehalten wird.

Ecuador

Auch nach der Amtsenthebung des Staatspräsidenten Gutiérrez werden v.a. in der Hauptstadt Quito die Protestkundgebungen fortgesetzt. Es kann weiterhin zu Straßenblockaden, Verkehrsbehinderungen und gewalttätigen Ausschreitungen kommen. Reisenden wird dringend empfohlen, sich von allen Protestkundgebungen fernzuhalten und in Quito die Altstadt und den Übergangsbereich zur Nordstadt zu meiden.
Die Sicherheitslage im ecuadorianischen Grenzgebiet zu Kolumbien, v.a. in der Provinz Sucumbíos, wird durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen massiv beeinträchtigt. Von Reisen in diese Region wird abgeraten. Auch bei Fahrten in den Provinzen Esmeraldas, Carchi und Napo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.

Reisenden wird angesichts der Gewaltkriminalität in den Städten (vor allem Guayaquil und Quito - auch in den sog. Touristenvierteln), aber auch auf dem Land sowie an touristisch frequentierten Badestränden zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Bewaffnete Überfälle auf Überland- und Nahverkehrsbusse haben sich an der Küste, im Einzugsbereich von Guayaquil, wie auch in anderen Regionen des Landes ereignet. Besondere Vorsicht wird in der Umgebung der Laguna Quilotoa (Provinz Cotopaxi) empfohlen. Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Örtliche seriöse Reiseunternehmen sind problembewusst und treffen geeignete Vorkehrungen für ihre Kunden.

Das Tragen von auffälligem Schmuck, Uhren und Kameraausrüstungen sollte vermieden werden. In letzter Zeit haben sich zahlreiche Fälle ereignet, bei denen Personen mit Hilfe spezieller Drogen, die auf verschiedene Arten verabreicht werden (in Getränken, Zigaretten, Spray- und Pulverform, präparierte Dollarnoten, Notizzettel usw.) bewusstlos oder willenlos gemacht und ausgeraubt wurden.  Bei Raubüberfällen wird in Anbetracht der Gewaltbereitschaft der Täter empfohlen, keine Gegenwehr zu leisten. Die örtliche Polizei gewährt ausländischen Kriminalitätsopfern häufig nur eingeschränkt Schutz und Hilfe.

Rauschgiftdelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet. Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben. Lassen Sie schon aus diesem Grund Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt und seien Sie vorsichtig bei Personen, die während Ihrer Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen.

Mexiko

Mexiko ist von einer hohen Kriminalität betroffen. Landesweit kann es immer wieder zu bewaffneten Überfällen kommen. In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von offiziellen Taxiständen (Sitios) benutzt werden. Bei auf freier Strecke angehaltenen Taxis besteht besonders nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr, ausgeraubt zu werden.

Bei Überlandfahrten - insbesondere auf abgelegenen Straßen und in den südlichen Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas kam es in der Vergangenheit zu Raubüberfällen durch bewaffnete Banden. Individualreisen in das Hochland von Chiapas und in das Hinterland des Bundesstaates Guerrero sollten nicht ohne professionelle Führung unternommen werden. Im Grenzgebiet zu den USA ist die Kriminalität besonders hoch. Insbesondere haben Straftaten von Rauschgiftbanden zugenommen. In den vergangenen Monaten wurden dort 26 US-Bürger entführt.

Generell wird geraten, Spaziergänge, auch kurze Strecken und Besorgungen, nicht allein zu unternehmen. Das Risiko, überfallen zu werden, ist in Mexiko bei Einzelpersonen erhöht.. Außerdem besteht in dichtgewachsener tropischer Vegetation, wie sie im Land teilweise vorkommt, die Gefahr, sich zu verirren.
[AA, Hotelkritiken]


 
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