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TUI, Thomas Cook, LTU, AUA, Dertour informieren zu Asienreisen

27.12.2004 (Frankfurt a. Main, Düsseldorf, Hannover):
Wir fassen für Sie hier die wichtigen Informationen der großen Reiseveranstalter und Fluggesellschaften für Reisen nach Südostasien in den kommenden Monaten, sowie Infos zu Rückholflügen, Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten zusammen: 

LTU

Die Düsseldorfer Fluggesellschaft LTU setzt zusätzlich Sonderflüge ein, um Fluggäste aus den Krisenregionen zurückzuholen. Auf den Hinflügen  werden Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Hilfsgüter mitgenommen.

Der erste LTU Flug traf bereits heute gegen 2:00 Uhr Ortszeit in Düsseldorf ein. Die Fluggäste konnten in Male nicht landen und wurden nach einem Zwischenstop in Colombo wieder nach Düsseldorf zurückgeflogen. Am frühen Abend gegen 17:50 Uhr wird der LTU Flug LT 733 aus Male und gegen 18:35 Uhr der LTU Flug LT 725 aus Colombo in Düsseldorf erwartet. Passagiere und Flugzeugbesatzungen werden durch ein spezielles LTU Betreuungsteam empfangen, das den Betroffenen erste psychologische Hilfestellung anbieten wird.  

Ein erster außerplanmäßiger Sonderflug ist bereits heute Richtung Colombo auf Sri Lanka gestartet und wird morgen Mittag gegen 14:15 Uhr in Düsseldorf zurückerwartet. Die erste LTU Maschine aus Phuket wird am morgigen Dienstag gegen 21:30 in München landen. Ein weiterer Sonderflug nach Phuket startet heute Abend in Düsseldorf. Weitere Sonderflüge werden nach Bedarf und Verfügbarkeit durchgeführt . Die Leerflüge zu den betroffenen Destinationen am und im Indischen Ozean werden von Hilfsorganisationen genutzt, um Personal und Hilfsgüter in die Krisenregionen zu befördern.

Über die weiteren Flüge aus dem Krisengebiet nach Deutschland informiert LTU tagesaktuell.

Passagieren, die einen LTU Nur-Flug nach Colombo oder Phuket gebucht haben, bietet LTU eine kostenlose Stornierung oder Umbuchung für Abflüge bis zum 16. Januar 2005 an, für Flüge nach Male bis zum 31. Dezember 2004.

In Deutschland abfliegende Nur-Flug Passagiere werden auf eigenes Risiko auf den Flügen in den kommenden Tagen  mitgenommen. Gäste, die Pauschalreisen  gebucht haben,  werden gebeten, sich mit ihren Veranstaltern in Verbindung zu setzten.  

Situationsbedingt müssen die Flugpläne zum Teil angepasst werden. Es kann daher zu Zeitenänderungen sowie Änderungen der Flugroutings kommen. LTU Gäste werden gebeten, sich gegebenenfalls mit der LTU Servicezentrale telefonisch unter 0211-9418-888 in Verbindung zu setzen.

TUI

Die TUI hat entschieden aufgrund der Flutwelle in Südostasien bis einschließlich 16. Januar 2005 keine Urlauber mehr nach Phuket (Thailand) und Sri Lanka zu bringen. Urlauber, die für diesen Zeitraum eine Reise zu diesen Ziele geplant hatten, werden aktiv von TUI informiert. Ihnen wird eine kostenlose Umbuchung in andere Länder angeboten. Für die Malediven gilt weiterhin, dass alle Reisen bis 31.12.2004 abgesagt wurden.

Der TUI Konzern hat rund 2.000 Gäste in den betroffenen Gebieten, davon rund 800 aus Deutschland.

Auf den Malediven gibt es nach aktuellen Informationen keine verletzten Kunden. Der Sachschaden ist allerdings hoch. Besonders starke Schäden sind auf den Inseln Paradise Island, Velavaru, Olhuveli und Villu Reef zu verzeichnen. Die Gäste dieser Regionen wurden auf andere Inseln gebracht. Alle Kunden werden derzeit kontaktiert. Wünsche nach einer vorzeitigen Rückreise gibt es wenige.

Auf Sri Lanka werden keine deutschen TUI Urlauber mehr vermisst. Die ersten Gäste, die aus dem Süden Sri Lankas evakuiert wurden, werden heute zurück nach Deutschland gebracht. Die verbleibenden Gäste sind in Zeltlagern im Zentrum Colombos sowie im 'Convention Center' Colombos untergebracht. Die Kunden reagieren verständnisvoll und besonnen. Die meisten Hotels sind stark beschädigt.

Die Situation in Khao Lak (Thailand) ist nach wie vor unübersichtlich. Es gibt hier keine verlässlichen Informationen über mögliche Opfer. Für die evakuierten Kunden wurde von der thailändischen Regierung ein 'Rescue Center' im Norden Phukets errichtet. Auf Phuket (Thailand) befinden sich nach derzeitigen Angaben keine Gäste der World of TUI unter den Opfern.

Für Rückfragen wurde eine telefonische Kunden-Hotline eingerichtet. Die TUI ist täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 0511/567-8000 zu erreichen.  

Die TUI, hat zudem einen Airbus 330-200 mit insgesamt 323 Flugsitzen von der Fluggesellschaft LTU gechartert, um die TUI Gäste aus Phuket nach Deutschland zurück zu bringen. Die Maschine wird voraussichtlich heute Abend, 21.00 Uhr, ab Düsseldorf nach Phuket starten. Mit an Bord werden Mitarbeiter des TUI Emergency Care Teams sein, die die Gäste auf dem Rückflug psychologisch betreuen werden. Ziel ist es, alle 297 Gäste der TUI Deutschland aus Phuket auszufliegen.

Darüber hinaus werden zahlreiche weitere Mitarbeiter des insgesamt 300 Mann starken TUI Emergency Care Teams die TUI Flughafenstationen an den Flughäfen Düsseldorf, Frankfurt, München und Leipzig unterstützen. Ihre Aufgabe wird es sein, die ankommenden Gäste in Empfang zu nehmen und psychologisch zu betreuen.

Auf den Malediven wollten nach aktuellen Informationen zehn TUI Gäste vorzeitig abreisen. Diese Gäste sind bereits auf dem Weg nach Deutschland. Die übrigen Urlauber setzen ihre Ferien auf eigenen Wunsch fort.

Auf Sri Lanka wurden mittlerweile drei Unterkunftsstätten für die Urlauber eingerichtet. Alle Gäste werden bis Mittwoch, 29.12.2004, auf vier verschiedenen Flügen der LTU nach Deutschland gebracht: Heute, 27.12.2004, startet eine Maschine von Colombo nach Düsseldorf. Zwei weitere Flüge sind für morgen, 28.12., von Colombo nach Düsseldorf sowie von Colombo nach Leipzig geplant. Die vierte und letzte Maschine startet am Mittwoch, 29.12., von Colombo nach München.

In Khao Lak (Thailand) sind die Busse eingetroffen, die zur Stunde die TUI Gäste in den Norden Phukets zum 'Rescue Center' bringen. Da derzeit nach wie vor kein direkter Funkkontakt nach Khao Lak möglich ist, gibt es keine verlässlichen Informationen, ob alle 97 TUI Kunden aus Khao Lak an Bord der Busse sind. Dies wird zur Stunde in Erfahrung gebracht.

Im Call-Center der TUI Deutschland wurden heute rund 8.000 Anrufe registriert. Die Zahl der eingegangenen Anrufe ist jedoch im Laufe des Nachmittags erheblich zurückgegangen. Der Großteil der TUI Kunden hat Umbuchungswünsche geäußert, vereinzelt gab es auch Stornierungswünsche.

Thomas Cook

Die Thomas Cook AG, Oberursel, will ihre Gäste in den von den Flutwellen betroffenen Regionen Südasiens innerhalb weniger Tage zurückholen. Rund 12 bis 15 Flüge seien notwendig, um die Gäste wieder nach Deutschland zu bringen, sagte ein Sprecher des Reisekonzerns im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Bereits am Abend würden die ersten Flugzeuge aus den Krisenregionen eintreffen, am Dienstagmorgen sollen weitere starten. Ein Hin- und Rückflug benötige 22 bis 25 Stunden. Da die Unternehmensflotte wegen der Reisehochsaison stark ausgebucht sei, werde sich Thomas Cook dazu auch an andere Fluggesellschaften wenden.

Zwar lägen dem Unternehmen bisher keine Informationen darüber vor, dass ihre Gäste durch die Flutkatastrophe zu Schaden gekommen seien. Aber nicht zu allen habe Thomas Cook bereits Kontakt aufnehmen können. Besonders im thailändischen Phuket seien die Telefonverbindung zum Teil unterbrochen, so dass noch kein vollständiges Bild der dortigen Situation erkennbar sei. Auch seien einige Gäste offenbar panikartig von der Küste ins Hinterland geflohen. Zu ihnen fehle teils ebenfalls der Kontakt. Rund ein Drittel der insgesamt 4.000 betroffenen Thomas-Cook-Gäste befinde sich in Thailand.

Auf der Inselgruppe der Malediven würden die Menschen von der Marine auf die Hauptinsel Male gebracht und dort zunächst in der Nähe des Flughafens in Zelten versorgt. Von dort könnten sie ausgeflogen werden. In Sri Lanka seien rund 700 Gäste, deren Hotels durch die Flutwellen beschädigt wurden, in einem Hotel in Colombo untergebracht worden. Der Reiseveranstalter hat für die Angehörigen der Betroffenen eine Hotline unter der Nummer 0800 999 2424 eingerichtet. Dort könnten sie ihre Kontaktdaten hinterlassen und würden informiert, sobald weitere Informationen aus den Krisengebieten vorlägen.

Über die Anzahl der Stornierungen und Umbuchungen von Südasien-Reisen liegen nach Angaben des Sprechers derzeit keine Informationen vor. Das Unternehmen hat alle Flüge in die betroffenen Regionen bis zum 31. Dezember storniert und den Gästen eine Preiserstattung oder Umbuchung angeboten. Gäste, die mit Ablug bis zum 16. Januar eine Reise in die Krisenregion gebucht haben, können ihre Reise umbuchen.

Dertour & Meiers Weltreisen

Die Reiseveranstalter Dertour und Meier's Weltreisen haben alle Reisen mit Reiseantritt bis einschließlich 31. Dezember 2004 für die betroffenen Urlaubsregionen Phuket, Phi Phi Island, Krabi, Koh Lanta und die Malediven abgesagt. Für Reisen in die Regionen Phuket, Phi Phi Island, Krabi und Koh Lanta mit Reiseantritt bis einschließlich 16. Januar 2005 bieten die beiden Veranstalter die Möglichkeit der kostenlosen Umbuchung auf ein anderes Reiseziel bzw. Stornierung  an. Für Reisen auf die Malediven können die Gäste bis einschließlich Reiseantritt 16. Januar 2005 kostenlos umbuchen. Reisen nach Sri Lanka werden seitens der Reiseveranstalter Dertour und Meier's Weltreisen bis einschließlich Reiseantritt 16. Januar 2005 abgesagt, kostenlose Umbuchungen und Stornierungen sind bis zum 31. Januar 2005 möglich.

Reisen nach Khao Lak werden bis 31. Oktober 2005 abgesagt.

Für Anfragen seitens Angehöriger haben Meier's Weltreisen und Dertour eine Hotline-Nummer eingerichtet: +49-69-9588 5999

Austrian Airlines

Die österreichische Austrian Airlines hat eigene Hotlines eingerichtet unter:

AUA -Hotline für Rückflugbuchungen
Sri Lanka (Colombo) 00941-(0)-1-268-66-68
Thailand (Bangkok) 0066-(0)-2-267-08-73
Österreich 05-1789.

MyTravel Group

Europas drittgrößter Tourismuskonzern, Die MyTravel Group plc, London, hat nach dem Erdbeben und der Flutwelle am Sonntag in Südostasien keine signifikanten finanziellen Verluste zu tragen. In den betroffenen Gebieten seien 1.000 eigene Kunden unterwegs, die meisten seien auf den weniger stark von der Katastrophe betroffenen Malediven untergebracht, sagte am Montag eine Sprecherin des britischen Reisekonzerns. In den Unglücksgebieten habe MyTravel keine eigenen Hotels oder Büros. 'Die finanziellen Folgen werden gering sein, wir wissen jedoch noch nicht genau wie hoch', sagte die Sprecherin.

Auf den Malediven sieht es den weiteren Angaben der Sprecherin zufolge aber besser aus als zunächst angenommen. Dort seien viele Inseln gar nicht von dem Beben betroffen und viele der 380 TUI-Gäste würden ihren Urlaub deswegen nicht abbrechen. Einige der Gäste seien auf andere Inseln der Malediven gebracht worden, andere könnten in ihren ursprüglichen Hotels bleiben.

In den von dem Beben betroffenen Regionen Südostasiens hat TUI keine eigenen Hotels oder Beteiligungen. Wie sehr die im Programm befindlichen Hotels betroffen sind, kann der Konzern noch nicht sagen. Das Ausmaß der Zerstörung sei aber von Region zu Region sehr unterschiedlich, sagte die Sprecherin. In den nächsten Tagen werde sich zeigen, welche Hotels unbeschädigt seien und welche nicht. Bis zum 16. Januar 2005 würde der Konzern erst einmal keine Gäste mehr in die betroffenen Regionen fliegen.

Derzeit laufe der Rücktransport der Gäste. Die erste Maschinen mit TUI-Reisenden werde Montag abend in Frankfurt erwartet. Der Konzern nutze jede Möglichkeit, die Gäste so schnell wie möglich nach Deutschland zu holen. Allerdings müssten die Urlauber in Südostasien erst einmal an den Sammelstellen antreffen. Dies sei bei den herrschenden Umständen gar nicht so einfach.

Zudem hier noch die offiziellen Krisenhotlines:

Die Krisen-Hotline des Deutschen Auswärtigen Amtes lautet: 030-5000 1000

Die Hotline Österreichs für Angehörige lautet: 0501-150-4411 oder 0800-222-666

Die Hotline des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist für besorgte Angehörige erreichbarr unter der Nummer +41-31-325 33 33.
Die gemeinsame Notrufnummer der Schweizer Reiseveranstalter lautet:  +41-01-283 39 99.

[TUI, LTU, Thomas Cook, AUA, Mytravel, Dertour, Hotelkritiken]
 

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