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Aktuelle Sicherheitshinweise für Jordanien und Saudi Arabien

31.10.2004 (Berlin):
Diese Tage gab das Auswärtige Amt in Berlin neu Sicherheitshinweise für die beiden Länder im Mittleren Osten heraus.

Saudi Arabien

Die Sicherheitslage in Saudi-Arabien bleibt nach den gegen Ausländer gerichteten Bombenanschlägen, Erschießungen und Entführungen der jüngsten Vergangenheit angespannt. Die weitere Entwicklung ist nicht vorhersehbar. Zwar sind den saudi-arabischen Sicherheitskräften einige erfolgreiche Schläge gegen den Terrorismus im Lande gelungen, aber es muss damit gerechnet werden, dass terroristische Gruppierungen weitere Anschläge planen und durchführen. Besondere Vorsicht ist während des Fastenmonats Ramadan an Orten mit größeren Menschenansammlungen, wie Parkplätzen vor Supermärkten und Einkaufszentren, sowie belebten Straßen oder Plätzen geboten, die als bevorzugte Anschlagsziele gelten müssen. Reisen nach und der Aufenthalt in Saudi-Arabien bedeuten daher ein erhöhtes Risiko.

Deutschen, die nach Saudi-Arabien reisen oder sich bereits dort aufhalten, wird empfohlen, kritisch zu prüfen, ob die eigene Reise bzw. der eigene Aufenthalt und der von Familienangehörigen dringend notwendig ist. Andernfalls sollte ein Verzicht auf die Reise bzw. die Ausreise in Betracht gezogen werden.

Allen Deutschen, die nach Saudi-Arabien reisen oder sich dort aufhalten, wird dringend empfohlen, sich bei der Deutschen Botschaft in Riad oder der Außenstelle in Djidda zu registrieren.

Deutsche Botschaft Riad - P.O. Box 94001 - Riyadh 11693
Tel: 00966-1-4 88 07 00, Fax: 00966-1-4 88 06 60, Internetseite: http://www.germanembassy.org.sa.

Außenstelle der deutschen Botschaft in Djidda - P.O. Box 126 - Jeddah 21411
Tel: 00966-2-665 33 44, 665 35 45, 665 72 25, 665 72 26, Fax: 00966-2-667 59 64

Jordanien

In Jordanien besteht weiterhin eine erhöhte Gefahr von Terroranschlägen. Auch die Sicherheitsgefährdung für Ausländer hat zugenommen. An öffentlichen Orten und touristischen Einrichtungen wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Aufgrund der geographischen Nähe zum Nachbarstaat Irak sollte die weitere Entwicklung vor Ort stets aufmerksam verfolgt werden. Grenzübergänge nach Irak werden zeitweilig und ohne vorherige Ankündigung geschlossen. Die Verbindungsstraße von Amman nach Bagdad kann aufgrund der Entwicklung im Irak jederzeit zeitweise gesperrt sein. Das Auswärtige Amt warnt unabhängig davon eindringlich vor Reisen in den Irak.

Personen irakischer Abstammung können nach wie vor Probleme bei der Einreise bekommen. Um weiterführende Schwierigkeiten zu vermeiden wird diesen Personen daher geraten, Visa nicht erst am Flughafen zu beantragen, sondern schon in Deutschland zu beschaffen.
[AA, Hotelkritiken]


 
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