Zurück zur Nachrichtenübersicht                                                     zum Newsarchiv 10 / 2004

      Zur Startseite von Hotelkritiken
 

Russland rutscht in Top-Ten der Urlaubs-Destinationen in 2003

19.10.2004 (Montreal):
der Kreml in MoskauUnter den Top-Zehn Urlaubs-Destinationen rangiert nach Angaben der Welttourismus-Organisation WTO nun auch Russland. Mit mehr als 20,2 Mio. Fremden, die das größte Land der Welt besuchten, wartet die 2003-Statistik auf, berichtet der Branchendienst Focus-on-Travel-News.

Nummer eins bei den Besucherzahlen ist immer noch Frankreich mit 76,5 Mio. Fremden. Dahinter, doch relativ weit abgeschlagen, rangieren Spanien mit 49,5 Mio. und die USA mit 45,4 Mio. An der Stelle dahinter liegt Italien mit 38,9 Mio. Touristen und China mit 33 Mio. das WTO-Ranking zählt nur die tatsächlichen Grenzübertritte. Den größten Profit aus dem Tourismus schlagen jedoch die Amerikaner mit jährlich 68,4 Mrd. Dollar. Frankreich liegt mit 29,3 Mrd. Dollar dahinter, gefolgt von Spanien mit 27,3 Mrd. Dollar, Italien mit 24,4 Mrd. Dollar und Großbritannien mit 19,2 Mrd. Dollar. Russland liegt weit abgeschlagen mit 6,3 Mrd. Dollar an 16. Stelle.

Die Amerikaner waren weltweit aber auch Spitze im Ausgeben: 58 Mrd. Dollar haben die US-Bürger für Reisen ausgegeben. An zweiter Stelle rangieren die Deutschen mit immerhin 47,5 Mrd. Dollar Ausgaben. Viel Geld für das Reisen geben auch die Briten (34,3 Mrd. Dollar), die Japaner (28,7 Mrd. Dollar) und die Spanier (21,5 Mrd. Dollar) aus. Auch hier liegen die Russen mit 7,6 Mrd. Dollar weit hinten.

Betrachtet man hingegen die Ausgaben für Reisen pro Einwohner dieser gerade genannten Länder, gibt es zwei fast gleichauf liegende Spitzenreiter: die Briten mit rund 583 Dollar pro Einwohner und die Deutschen mit jährlichen Reiseausgaben von ca 575 Dollar pro Einwohner, darauf folgen Spanien (500 Dollar pro Einwohner), Japan (225 Dollar / Einwohner), USA (knapp 200 Dollar pro Einwohner) und ganz weit abgeschlagen Russland mit nur gut 50 Dollar pro Einwohner.

Wie rasch der Tourismusstrom auf gegebene Naturereignisse reagiert, wird in den USA deutlich: Visit Florida hat im Vorjahr insgesamt 74 Mio. Touristen verzeichnet. Für die so genannte Notfalls-Werbung ('Emergency advertisement') hatten die Südstaatler mehr als zwei Mio. Dollar von der lokalen Regierung bekommen, aber dennoch sank die Zahl der Besucher deutlich. Von den Hurrikanes hatte aber, berichtet Focus-on-Travel-News, vor allem der US-Bundesstaat Arizona profitiert. Offensichtlich haben viele Reisewillige dem 'Grand Canyon Staat' den Vorzug gegeben nachdem sie sechs Wochen lang im Fernsehen Bilder der Verwüstung in Florida gesehen haben.

Quelle: [pte, Hotelkritiken]


 
      Zurück zur Nachrichtenübersicht                                                     zum Newsarchiv 10 / 2004

       Zur Startseite von Hotelkritiken

     
  

HOTELKRITIKEN


BENUTZER


REISETIPPS


REISEBERICHTE


KREUZFAHRT-KRITIKEN


VOR & NACH DER REISE


KONTAKT & FRAGEN