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Ägypten nach Anschlägen mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen

12.10.2004 (Berlin):
Nach den Bombenattentaten auf drei Hotels auf der Sinai Halbinsel wurden die Sicherheitshinweise für ganz Ägypten durch das Auswärtige Amt aktualisiert:

Ägypten

Nach den Anschlägen vom 07. Oktober gegen Hotels und Touristenziele auf der Sinai-Halbinsel muss die weitere Entwicklung der Lage sorgfältig verfolgt werden. Bis auf Weiteres wird von Reisen auf die Sinai-Halbinsel abgeraten!

In den klassischen ägyptischen Touristenzielen im Niltal sowie in Hurghada ist die Lage weiterhin ruhig. Kurzfristige Verschlechterungen sind allerdings möglich. Reisenden wird empfohlen, sich von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fern zu halten

Die ägyptische Regierung bemüht sich seit terroristischen Anschlägen im Jahr 1997 mit Nachdruck, die Bevölkerung wie auch Touristen und andere Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. Zu ihren Sicherheitsmaßnahmen gehören die Begleitung von Touristenbussen und -zügen sowie sonstigen touristischen Ausflugsfahrten durch Fahrzeuge der Sicherheitsbehörden. Diese vorbeugende Konvoibegleitung ist insbesondere auf den Straßenwegen entlang des Nils nach und durch Mittelägypten bis nach Oberägypten vorgeschrieben.

An den Flughäfen in Kairo, Hurghada, Sharm el Sheikh, Luxor, Assuan und Marsa Alam werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Passagiere und Gepäck werden dort verstärkt kontrolliert. Hierdurch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung sowie zu Verspätungen im Flugverkehr kommen.

Touren außerhalb offizieller Wegstrecken (sog. Off-Road-Tourismus) sowie individuelle Einzelreisen in bestimmten Regionen sind genehmigungspflichtig. Alle Wegstrecken sind in regelmäßigen Abständen mit fest eingerichteten Kontrollposten versehen. Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht auf dem Sinai, in einigen Küstenbereichen des Roten Meeres, am Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer erhöhte Unfallgefahr. Von Fahrten in Privat- oder Mietfahrzeugen nach Einbruch der Dunkelheit wird dringend abgeraten. Auch bei der Benutzung von Massenverkehrsmitteln (Reisebusse, Minibusse) besteht erhöhte Unfallgefahr.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter http://www.german-embassy.org.eg
[AA, Hotelkritiken]


 
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