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Mexiko und Kuba - Warnung vor Kriminalität und Überfällen

12.10.2004 (Berlin):
Für die beiden in Mittelamerika bzw. der Karibik gelegenen Länder wird vor erhöhter Gefahr von kriminellen Überfällen und Raub gewarnt:

Mexiko (Mexico)

Mexiko ist von einer hohen Kriminalität betroffen. Landesweit kann es immer wieder zu bewaffneten Überfällen kommen. In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von offiziellen Taxiständen (Sitios) benutzt werden. Bei auf freier Strecke angehaltenen Taxis besteht besonders nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr, ausgeraubt zu werden. Bei Überlandfahrten auf abgelegenen Straßen im Bereich der Pazifikküste -insbesondere in den südlichen Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas - kam es in der Vergangenheit zu Raubüberfällen durch bewaffnete Banden. Auf der Hauptverbindungsstraße zwischen San Cristóbal de las Casas und Palenque gab es sogar Überfälle auf Busse.

Vor Individualreisen in das Hochland von Chiapas und in das Hinterland des Bundesstaates Guerrero wird gewarnt.

Kuba / Cuba

In letzter Zeit mehren sich Vorfälle, bei denen Touristen betrogen oder bestohlen wurden. In einigen Fällen wurden Touristen Opfer von Gewaltverbrechen. Die Zahl der aufgebrochenen Koffer an den kubanischen Flughäfen steigt. Daher wird angeregt, wertvolle Gegenstände im Handgepäck mit sich zu führen.

Besucher sollten sich von Militäreinrichtungen (Sperrgebieten und Gebäuden) - einschließlich des Verteidigungsministeriums am 'Platz der Revolution' in Havanna - fernhalten. Nicht alle militärischen Einrichtungen bzw. Sperrgebiete auf Kuba sind eingezäunt oder als solche deutlich erkennbar. Wer den Anweisungen bzw. Aufforderungen des Wach- und Sicherheitspersonals nicht Folge leistet, muss mit Schusswaffengebrauch rechnen.

Individualreisenden wird bei Fahrten über Land aus Gründen der Verkehrssicherheit zu besonderer Vorsicht geraten. Nachtfahrten über Land sollten vermieden werden.

Das kubanische Stromnetz produziert z.Z. aufgrund technischer Probleme nicht ausreichend Strom, um den Bedarf zu befriedigen. Um Strom zu sparen, wird die Straßenbeleuchtung auf ein Minimum heruntergefahren. Dieses kann verstärkt Raubüberfälle provozieren. Außerdem muss jederzeit mit Stromausfällen gerechnet werden, die auch Ampeln betreffen. Daher ist im Straßenverkehr besondere Vorsicht geboten.

Reisende sollten stets Ausweispapiere oder Kopien davon bei sich führen, da ihnen andernfalls im Fall von Kontrollen ein mehrstündiger Arrest droht. In Kuba gibt es keine Presse- und Meinungsfreiheit und keine Bürgerrechte. Politische Betätigung gegen das politische System oder seine Repräsentanten wird hart bestraft.
[AA, Hotelkritiken]


 
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