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Namibia und Südafrika - Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise

09.09.2004 (Berlin):
Für die beiden südafrikanischen Staaten Namibia und Republik Südafrika, sowie einigen Enklaven gibt es aktuelle Reise- und insbesondere Sicherheitshinweise.

Namibia

Von Überlandfahrten während der Dunkelheit wird abgeraten. Neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und auf der Straße befindlicher Tiere. Vorsicht ist bei den kleinen, unbewirtschafteten Rastplätzen entlang der Landstraßen angebracht, wo es wiederholt zu Überfällen auf Touristen gekommen ist.

Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und Swakopmund häufiger. Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird abgeraten.

Republik Südafrika

Südafrika verzeichnet eine hohe anhaltend Kriminalitätsrate einschließlich hoher Gewaltkriminalität, vor allem in Großstädten. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:

Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.

Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).  Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen 'K.O.-Tropfen' beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.

Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. 'smash-and-grab'-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.  Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon anzumieten (auf den Flughäfen möglich) oder mitzubringen.

Lesotho

Lesotho verzeichnet eine hohe Gewaltkriminalität. Reisende sollten insbesondere in der Hauptstadt Maseru (Umgebung des Victoria Hotels in der Stadtmitte), bei Reisen von Leribe zum Katse-Staudamm, sowie an Aussichtspunkten vorsichtig sein. Aber auch in anderen ländlichen Gebieten haben Überfälle und Autoraub ('carjacking') zugenommen. Die neue Umgehungsstraße zum Flughafen Maseru war in letzter Zeit häufig Schauplatz von Autoraub. Bei Nacht sollte sie unbedingt gemieden werden. Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit, Überlandfahrten bei Dunkelheit und Parken des Fahrzeugs in unbeleuchteten Straßen sind sehr gefährlich.

Das Fotografieren öffentlicher Gebäude und Anlagen, uniformierter Personen und von Militärfahrzeugen bedarf polizeilicher Genehmigung. Menschenansammlungen, insbesondere Demonstrationen sollten gemieden werden. Die zuständige deutsche Auslandsvertretung ist die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, 180 Blackwood Street, Arcadia, Pretoria / Republik Südafrika.

In Notfällen kann auch der deutsche Honorarkonsul kontaktiert werden: Honorarkonsul Heinz Fiebig, 70 c Maluti Road, Maseru West/Lesotho, Tel. Büro: 00266-2233 2292, Fax Büro: 00266-2233 4198, privates Tel.: 00266 2232 4643, weiteres Tel. + Fax: 00266-2233 2983, Mobiltelefon: 0027 82 416 6426
[AA, Hotelkritiken]


 
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