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Hepatitis Epidemie, aber Hotel Siva Grand Beach bleibt offen

31.08.2004 (Hurghada, Berlin, Frankfurt):
Siva Grand Beach als Frontalansicht mit Pool im VordergrundMehr als 170 Touristen, darunter mindestens 100 Deutsche, infizierten sich laut einem Bericht der BamS (Bild am Sonntag) im Urlaubsort Hurghada (Ägypten) mit der Gelbsucht Krankheit Hepatitis A. Die Betroffenen hatten ihre Ferien zwischen dem 10. Juni und Anfang August im beliebten Hotel 'SIVA Grand Beach' in dem Badeort am Roten Meer verbracht.

Das in Deutschland für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten zuständige Robert-Koch-Institut in Berlin überprüft zurzeit, wie viele Touristen insgesamt infiziert wurden. Das Problem: Die meisten sind längst wieder in Deutschland und könnten jetzt hier andere anstecken, ohne von ihrer Infektion zu wissen. Die Symptome treten erst 15 bis 50 Tage nach der Ansteckung auf. 'Darum werden viele Rückkehrer die Erkrankung gar nicht sofort auf ihre Reise zurückführen. Die Zahl der Betroffenen wird möglicherweise noch wachsen', sagt Dr. Christian Schönfeld, Leiter der Reisemedizinischen Ambulanz am Institut für Tropenmedizin in Berlin.

Die mögliche Infektionsquelle im 'SIVA Grand Beach' ist noch unbekannt. Das Management des Hotels soll bereits reagiert haben: 'Es ist zwar nicht erwiesen, dass das Hotel wirklich der Ausgangspunkt der Infektionen ist, trotzdem haben wir über 100 Mitarbeiter aus dem Küchen- und Servicepersonal untersuchen lassen, Ergebnisse werden in wenigen Tagen vorliegen', so ein Rechtsanwalt der Betreibergesellschaft Red-Sea-Hotels.

Laut Ägyptischen Fremdenverkehrsamt bleiben die Küche und Lager des Hotels für 2 Monate geschlossen. Die Gäste im Hotels werden in der Zwischenzeit von den umliegenden Hotels mitversorgt.'

Das Siva Grand Beach Hotel im ägyptischen Hurghada ist weiterhin geöffnet, denn die deutsche Sprecherin vertritt die Meinung des Hotels, dass die Gäste sich außerhalb des Hotels infiziert haben müssen.

Die deutschen Reiseveranstalter der Rewe Pauschaltouristik (Jahn Reisen, ITS, Tjaereborg), aber auch von FTI bieten Stornierungen oder Umbuchungen in ein anderes Hotel an.

Foto: Red Sea Hotels / ETI

Quelle: [BamS, Red-Sea-Hotels, Rewe Touristik, Hotelkritiken]


 
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