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Thailand und Myanmar (Burma) innenpolitisch unruhig

27.08.2004 (Berlin):
Sowohl in Spanien als auch in Frankreich besteht weiterhin die Gefahr von terroristischen Anschlägen und Attentaten seperatistischer Gruppen. Das Auswärtige Amt veröffentlichte diese Tage daher folgende Sicherheits- und Reisehinweise:

Thailand

Seit Anfang 2004 verzeichnet der Süden Thailands eine Welle von Anschlägen muslimischer Separatisten gegen staatliche Einrichtungen. In den Morgenstunden des 28. April 2004 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Aufständischen und den Sicherheitskräften, bei denen 107 Personen getötet wurden. Mehrere Terrorgruppen haben Anschläge auch gegen touristische Reiseziele angedroht.

Für Thailand muss daher von einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Beliebte Tourismusziele und Urlaubszentren können davon nicht ausgeschlossen werden.

Von Reisen in und durch die unter Kriegsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia, die südlichsten Provinzen Thailands, wird aufgrund der anhaltenden Unruhen dringend abgeraten.

Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe nicht, oder allenfalls unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet.

Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.

Myanmar (Burma)

Für Reisende gesperrt sind der Kayah State und der Nordosten des Karen (Kayin) State. Nachdrücklich abgeraten wird außerdem von Reisen in Gebiete, die Schauplatz von Kampfhandlungen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen sind. Neben Teilen des Karen (Kayin) State betrifft dies Teile des Shan State und den Norden des Rakhine State. Zusätzlich warnt die myanmarische Regierung seit dem 11. September 2001 vor Reisen in Gebiete mit starkem muslimischen Bevölkerungsanteil wie dem nördlichen Rakhine State.

Die innenpolitische Lage bleibt landesweit angespannt. Am 27. März 2003 ('Armed Forces Day') explodierte im Stadtzentrum von Rangun ein Sprengkörper. Der Versuch einer Kontaktaufnahme mit Oppositionsgruppen kann zu Repressalien, Verhaftung oder sofortiger Abschiebung führen. Auch gegenüber Ausländern können Haftstrafen von 5 Jahren und mehr für die Teilnahme an öffentlichen Demonstrationen gegen das Militärregime bzw. gegen die undemokratischen Zustände im Lande verhängt werden.

Informationen zu Reisebeschränkungen können bei der staatlichen Reiseagentur Myanma Travels and Tours (MTT), 77-91 Sule Pagoda Road, Yangon, Tel. 0095 (1) 282 013, 280 321, 252 859, 283 997, Fax 0095 (1) 254 417, E-Mail: mtt.mht@mptmail.net.mm eingeholt werden.

Auf innermyanmarischen Flugrouten sollten Air Mandalay oder Yangon Airways der Myanma Airways (nicht identisch mit Myanmar International Airways) aus Sicherheitsgründen vorgezogen werden. Die Flugzeuge der Myanmar Airways genügen nur bedingt internationalen Sicherheitsstandards. Seit 1998 sind drei ihrer Maschinen verunglückt. Konsularischer Beistand durch die Botschaft ist außerhalb der touristischen Zentren wegen der unzureichenden Infrastruktur und Kommunikation so gut wie unmöglich..


[AA, Hotelkritiken]


 
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