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Serbien und Montenegro sowie Mazedonien mit Reisehinweisen

31.07.2004 (Berlin):
Für die beiden Staaten - die früher zu Jugoslavien gehörten - sind diese Woche vom Auswärtigen Amt in Berlin folgende offziellen Sicherheits- und Reisehinweise herausgegeben worden:

Serbien und Montenegro

Nach den Unruhen im Kosovo im März 2004, die mehrere Todesopfer gefordert haben, hat sich die Lage wieder beruhigt, bleibt aber weiterhin angespannt. Reisen in den Kosovo sind noch nicht in dem Maße wie vor den Unruhen möglich. Besonders von individuellen, ohne Betreuung von ortsansässigen Gastgebern durchgeführte Reisen wird nach wie vor abgeraten.

Auch in Teilen Südserbiens (Region um Presevo, Bujanovac und Medvedja) ist von einer latent gespannten Sicherheitslage auszugehen. Hingewiesen wird auf die Minengefahr, die beim Verlassen der asphaltierten Hauptstraßen im gesamten Grenzgebiet zwischen Serbien und dem - unter Verwaltung der Vereinten Nationen stehenden - Kosovo sowie an der Grenze nach Kroatien besteht. Von Nachtfahrten durch Serbien und Montenegro einschließlich Kosovo wird aus Sicherheitsgründen abgeraten.

Fahrzeuge sollten wegen häufiger Diebstähle und Aufbrüche möglichst nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Im geparkten Fahrzeug sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen oder anderes Gepäck zurückgelassen werden.

Eine medizinische Versorgung nach deutschem Standard ist in Serbien und Montenegro einschließlich Kosovo nicht gewährleistet. Auch Krankenhäuser, vor allem außerhalb der Hauptstadt Belgrad, verfügen in der Regel nur über veraltete technische Ausstattung und bisweilen auch nicht über ausreichend Medikamente. Angemessene Pflege und Hygiene sind nicht immer gewährleistet.

Mazedonien

Auch wenn sich die Sicherheitslage in Mazedonien weitgehend beruhigt hat, wird weiterhin von Reisen in die nördlichen und nordwestlichen Grenzgebiete abseits der Hauptverkehrsverbindungen wegen möglicher Aktivitäten bewaffneter krimineller Gruppierungen abgeraten.

Die mazedonischen Behörden haben in einigen weiterhin rechtsfreien Räumen oft keine rechtzeitige Hilfs- und Zugriffsmöglichkeit. Die allgemeine Kriminalitätsrate ist aber nach wie vor niedrig.


[AA, Hotelkritiken]


 
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