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Singapur - Food Festival lockt den ganzen Juli im Stadtstaat

30.06.2004 (Singapur):
Chilli Crab - das inoffizielle Nationgericht SingapursHerkömmliche Food-Festivals dauern eine, vielleicht zwei aber kaum länger als drei Wochen. Die Bewohner des Stadtstaates an der Südspitze der Malayischen Halbinsel sind sich hingegen bewusst, dass Essen ein wahrliches Vergnügen sein kann. Das Singapore Food Festival dauert daher vom 1. bis zum 31. Juli. Die Highlights der Gastronomie titulieren die Veranstalter des Food Festivals treffend mit dem Slogan 'Singapurs himmlisches Bankett'.

Gastronomie und Shopping zählen zu den Attraktionen in dem sonst so häufig als 'autoritär' bezeichneten Land. Die Singapurer lieben das Essen und schlagen sich mit einer einzigartigen Mischung traditioneller chinesischer, malaysischer und indischer Küche den Bauch voll. 'Essen ist eine 24-Stunden-Passion für uns', berichten die Veranstalter des Singapore Food Festival stolz. Ein Wort kennt und liebt jeder Singapurer: 'Makan' was in Malay soviel bedeutet wie 'Essen'. Tatsächlich bietet Singapur durch seine ethnische Vielfalt Geschmackskompositionen des gesamten südost- und südasiatischen Raumes. Das Angebot an Restaurants und Gaststätten ist immens. Darüber hinaus sind die 'Hawker Food Stalls' - fliegende Lebensmittelstände, die heute allerdings meist in Hallen oder Märkten ihre frisch zubereiteten Köstlichkeiten servieren, inzwischen weltberühmt geworden.

Durch die Jahrhunderte alte Tradition Rezepte weiter zu geben und zu verändern, hat sich das einst vom Malaysischen Staatenbund ausgeschlossene sumpfige Singapur von einer armen englischen Kolonie zu einer glitzernden Metropole verwandelt. Geld wird mit Finanztransaktionen und Handel gemacht. Aus dem 'hässlichen Entlein' ist eine sprudelnde Weltstadt geworden, die zu den saubersten Orten aller tropischer Staaten gehört. Vorbei sind Zeiten in denen die Sümpfe außerhalb der Stadt voll mit beißenden Ungeziefer und gefährlichen Krankheiten waren. Singapur ist gesundet, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in punkto Hygiene. Das Leitungswasser hat Trinkwasserqualität: für tropische Staaten eine Seltenheit. Klar, dass auch Touristen aus Europa und den USA die duftenden Köstlichkeiten in den 'Foodstalls' genießen können, ohne danach von schweren Krankheiten geplagt zu werden.

Nun sind die Singapurer dank der Nachfrage nach gutem Essen sehr innovativ geworden und haben all ihr Wissen dazu verwendet neue Kreationen aus dem Kochtopf respektive Wok zu zaubern. Allein in diesem Jahr gibt es wieder zehn Gewinner der 'New Dish Creation Competition'. Dass dabei natürlich die Meeresfrüchte im Vordergrund stehen, ist offensichtlich. Zu den neuen Kreationen gehören beispielsweise Chilli Crab Noodles, Double Baked Crab a la Singapura, King Prawn in Spicy Coconut Soup und Spicy Crispy Nuts Prawns. Als besonderer Höhepunkt des Food Festivals soll auch ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde folgen: Mit 111 Metern wird der längste Satay-Spiess, eine Köstlichkeit der malaysisch-indonesischen Küche, hergestellt.

Als besondere Attraktion für ausländische Besucher lädt das Tourist Board http://app.stb.com.sg/asp/index.asp zu einer Gratis 'Chili Crab', der geheimen Nationalspeise des Stadtstaates, in einem der zehn Seafood-Restaurants ein. Gutscheine dafür werden bereits am Changi-Airport bei der Ankunft verteilt. Wer sich dort die begehrte Einladungskarte nicht sichern kann, kann sich den Bon auch im Fremdenverkehrsamt auf der Orchard Road holen.  Das Chilli Crab besteht im übrigen hauptsächlich aus Krabben, zu gleichen Teilen je Tomaten-Ketchup und Chilli Sauce, sowie diversen Gewürzen, wobei auch hier scharfer roter Chilli nicht fehlen darf.
 Foto mit freundlicher Genehmigung der Vital Oil, Malaysien

Quelle: [pte, Wolfgang Weitlaner]


 
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