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weiterhin Reisewarnung für den Kongo - Hinweise Ägypten

16.06.2004 (Berlin):
Das Auswärtige Amt kann weiterhin keine Entwarnung für die Situation in der Demokratischen Republik Kongo geben. Für Ägypten wird zur Vorsicht gemahnt, aufgrund der allgemeinen erhöhten Sicherheitsvorkehrungen kann es zu verstärkten Kontrollen an zentralen Punkten des Landes kommen.

Kongo, demokratische Republik

Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird weiterhin gewarnt. Damit lässt das Auswärtige Amt die offizielle Reisewarnung für deutsche Staatsbürger bestehen.

Seit Anfang Juni 2004 werden aus Kinshasa und weiteren Städten gewalttätige Unruhen gemeldet. Am 11. Juni 2004 kam es in Kinshasa bei bewaffneten Auseinandersetzungen zu Schießereien. Im Osten und Nordosten der Demokratischen Republik Kongo kommt es seit Jahren zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Grenze zu Ruanda wurde am 6. Juni 2004 bis auf weiteres von ruandischer Seite geschlossen.

Vor Reisen in die DR Kongo sollte die Deutsche Botschaft in Kinshasa kontaktiert werden. Dies gilt auch für Reisen ins Landesinnere. Sicherheitsbedenken bestehen gegen Reisen in die Provinz Bas-Congo. Vor allem von der Nationalstraße 1 von Kinshasa nach Matadi (Bas-Congo) werden bewaffnete Raubüberfälle - auch bei Tage - gemeldet. Sie sollte deshalb nicht befahren werden.  

Die deutsche Botschaft empfiehlt allen deutschen Staatsangehörigen, die sich - auch nur kurzfristig - in der Demokratischen Republik Kongo aufhalten, sich in die von der Botschaft geführte Deutschenliste eintragen zu lassen. Dies erleichtert in konsularischen und anderen Notfällen die konsularische Betreuung. In dringenden konsularischen Notfällen außerhalb der Dienstzeiten kann der Bereitschaftsdienst der Botschaft unter der Telefonnummer 00243 99 25 943 erreicht werden.

 

Ägypten

Die Lage in Ägypten ist ruhig, muss auf Grund der angespannten Situation in der Region des Nahen und Mittleren Ostens jedoch aufmerksam verfolgt werden. Kurzfristige Änderungen sind möglich. Reisenden wird empfohlen, sich von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fern zu halten.

Die ägyptische Regierung bemüht sich seit terroristischen Anschlägen im Jahr 1997 mit Nachdruck, die Bevölkerung wie auch Touristen und andere Ausländer vor Gewaltakten zu schützen. Zu ihren Sicherheitsmaßnahmen gehören die Begleitung von Touristenbussen und -zügen sowie sonstigen touristischen Ausflugsfahrten durch Fahrzeuge der Sicherheitsbehörden. Diese vorbeugende Konvoibegleitung ist insbesondere auf den Straßenwegen entlang des Nils nach und durch Mittelägypten bis nach Oberägypten vorgeschrieben.

An den Flughäfen in Kairo, Hurghada, Sharm el Sheikh, Luxor, Assuan und Marsa Alam werden erhöhte Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Passagiere und Gepäck werden dort verstärkt kontrolliert. Hierdurch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Abfertigung sowie zu Verspätungen im Flugverkehr kommen.

Touren außerhalb offizieller Wegstrecken (sog. Off-Road-Tourismus) sowie individuelle Einzelreisen in bestimmten Regionen sind genehmigungspflichtig. Alle Wegstrecken sind in regelmäßigen Abständen mit fest eingerichteten Kontrollposten versehen.

Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht auf dem Sinai, in einigen Küstenbereichen des Roten Meeres, am Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Im Straßenverkehr besteht wegen des oft riskanten Fahrverhaltens der Verkehrsteilnehmer erhöhte Unfallgefahr. Von Fahrten in Privat- oder Mietfahrzeugen nach Einbruch der Dunkelheit wird dringend abgeraten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo
[AA, Hotelkritiken]


 
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