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Unruhen im Süden Thailands - offizielle Sicherheitshinweise

02.05.2004 (Berlin):
Das Auswärtige Amt gibt aufgrund der neuen Unruhen im Süden Thailands mehrfach erneuerte Sicherheitshinweise heraus. Das thailändische Fremdenverkehrsamt nimmt ebenfalls zu den Unruhen Stellung und weist darauf hin, dass diese für den Tourismus praktisch keine Auswirkungen hätten

Thailand (Sicherheitshinweise)

Von Reisen in und durch die südlichsten Provinzen Thailands wird aufgrund der anhaltenden Unruhen dringend abgeraten bzw. seit 2 Tagen wieder nur noch gewarnt. Dies gilt insbesondere für die unter Kriegsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia. Es ist von einer erhöhten Gefährdungslage im gesamten Süden Thailands auszugehen.

Bei Reisen zu beliebten Tourismuszielen mit größeren Menschenansammlungen gerade auch in den im Süden des Landes liegenden Urlaubszentren wie Phuket, Krabi und Phi Phi wird deshalb erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht empfohlen. Dies gilt aber auch für Pattaya und Bangkok.

Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe nicht, oder allenfalls unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet.

Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.

Thailand - Stellungnahme d. Fremdenverkehrsamtes

(Frankfurt): Am frühen Morgen des 28. April haben Aufständische in den Provinzen Pattani, Yala und Songkhla nördlich der malaysischen Grenze zehn Polizeikontrollen und andere staatlichen Einrichtungen angegriffen. Es handelte sich dabei um sehr junge muslimische Rebellen im Alter von 15-20 Jahren, die mit Buschmessern und einigen Gewehren bewaffnet waren. Hinweise auf bevorstehende Attacken gab es bereits seit Tagen, deshalb waren die Behörden gut vorbereitet. Bei den Unruhen kamen bisher etwa hundert Aufständische und 5 Soldaten, jedoch niemand aus der Bevölkerung ums Leben.

Ursache für diesen jüngsten Ausbruch der Gewalt ist der schon seit vielen Jahren schwelende Konflikt zwischen der Thailändischen Regierung und Teilen der überwiegend muslimischen Bevölkerung der südlichsten thailändischen Provinzen, die an Malaysia grenzen. Die thailändische Regierung hat seit Januar das Kriegsrecht über die Region verhängt, das im Wesentlichen mit einer Ausgangssperre verbunden ist. Es handelt sich um einen lokal begrenzten Konflikt, bei dem separatistische Bewegungen in diesen Provinzen, die jedoch keine weite Unterstützung in der Bevölkerung haben, immer wieder die Unabhängigkeit der Provinzen von Thailand fordern. Eine Verbindung zum internationalen Terrorismus findet sich jedoch nicht.

'Die Touristenziele Phuket, Krabi, Khao Lak, Ko Phi Phi und Ko Lanta sind hiervon nicht betroffen', so Anupharp Thirarath, Direktor des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt. 'Die betroffenen Provinzen liegen 200 Kilometer von Phuket entfernt und es besteht somit keine Gefahr für Touristen.'

'Der Flugbetrieb nach Hat Yai in der Provinz Songkhla, 100 Kilometer von der betroffenen Region entfernt, geht ohne Einschränkungen weiter', so Sakchai Srongprapa, General Manager Thai Airways International Deutschland, Österreich und Osteuropa. 'Die Regionen Yala und Pattani stehen nicht auf dem Flugplan von Thai Airways. Des weiteren sind die Sicherheitsmaßnahmen an den Flughäfen in Thailand grundsätzlich verstärkt worden.'
[AA, thailändisches FVA, Hotelkritiken]


 
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