Zurück zur Nachrichtenübersicht                                                     zum Newsarchiv 03 / 2004

      Zur Startseite von Hotelkritiken
 

Sicherheitshinweise Osteuropa: Russland, Mazedonien, Moldavien

14.03.2004 (Berlin):

Mazedonien

Von Reisen in Mazedonien in die nördlichen und nordwestlichen Grenzgebiete abseits der Hauptverkehrsverbindungen wird wegen der Aktivitäten bewaffneter Banden abgeraten. Die mazedonischen Behörden haben in einigen weiterhin rechtsfreien Räumen oft keine Hilfe- und Zugriffsmöglichkeiten.

Russland

Wie verschiedene Anschläge in Moskau und im südlichen Russland in jüngster Zeit gezeigt haben, kann es jederzeit, auch außerhalb der russischen Kaukasusregion, zu Attentaten kommen. Die russischen Sicherheitsorgane rechnen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am 14. März 2004 mit einem erhöhten Risiko terroristischer Anschläge in Moskau oder anderen großen russischen Städten. Daher wird besondere Aufmerksamkeit empfohlen, insbesondere bei größeren Menschenansammlungen.

Aufgrund von kriegerischen Gefechten, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität wird vor Reisen in Teile des Russischen Kaukasus gewarnt. Reisen nach Tschetschenien, wo ein Guerillakrieg andauert, sind nicht durchführbar. Vor Reisen nach Dagestan wird ebenfalls gewarnt. Von Reisen nach Inguschetien wird abgeraten.

Durch Entführungen sind in besonderem Maße Ausländer gefährdet, einschließlich Mitarbeiter humanitärer Hilfsorganisationen. In Dagestan sind wiederholt bei Bombenanschlägen Menschen ums Leben gekommen. Personen, die trotz der hohen Risiken in diese Region reisen, können bei einem Notfall nur mit eingeschränkten Hilfemöglichkeiten der Botschaft Moskau bzw. des Generalkonsulats Saratow und des Auswärtigen Amts rechnen. Kurzfristig verfügte Beschränkungen der Reisefreiheit für Ausländer sind nicht auszuschließen.

Die Grenzübergänge nach Aserbaidschan (Samur) und Georgien (Kasbegi; Sotschi/Adler nach Abchasien) sind für Ausländer ohne Sondergenehmigung nicht passierbar.

Republik Moldau / Moldavien

Die abtrünnige Teilrepublik Transnistrien befindet sich außerhalb der Kontrolle der moldauischen Regierung. Ein erneute bewaffnete Austragung des Konflikts wie im Sommer 1992 kann nicht völlig ausgeschlossen werden. Insbesondere in der auf moldauischem Gebiet befindlichen, aber unter transnistrischer Kontrolle stehenden Stadt Bender ist die Lage derzeit angespannt.

Reisende, die sich dennoch nach Transnistrien begeben, werden darauf hingewiesen, dass eine konsularische Betreuung durch die deutsche Botschaft Chisinau nicht ohne Weiteres möglich ist. Das Fotografieren militärischer Anlagen und wichtiger Industrie- und Verkehrseinrichtungen ist in Transnistrien verboten. Mit umständlichen Einreiseprozeduren nach Transnistrien und zahlreichen Verkehrskontrollen muss gerechnet werden.

 


[AA, Hotelkritiken]


 
      Zurück zur Nachrichtenübersicht                                                     zum Newsarchiv 03 / 2004

       Zur Startseite von Hotelkritiken

     
  

HOTELKRITIKEN


BENUTZER


REISETIPPS


REISEBERICHTE


KREUZFAHRT-KRITIKEN


VOR & NACH DER REISE


KONTAKT & FRAGEN