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Sicherheitshinweise Mittelamerika: Nicaragua, Belize, El Salvador

03.03.2004 (Berlin):

Nicaragua

Im Norden Nicaraguas sind infolge des Bürgerkriegs noch einige Landstriche abseits der Hauptstraßen vermint. Daher wird von Ausflügen abseits der befestigten Strassen - auch in Begleitung Ortskundiger - abgeraten.

In den Regionen Nueva Segovia, Madriz, Jinotega, Estelí und Matagalpa abseits der Städte sind Polizei und Armee in den dünn besiedelten Landregionen nicht in der Lage, die Sicherheit zu garantieren. Gleiches gilt für die Región Autónoma del Atlantico Norte (RAAN), hier insbesondere für die Städte Siuna, Bonanza und La Rosita. Auch bei einem Besuch von Little Corn Island ist wegen gestiegener Kriminalität große Vorsicht geboten, da es dort keine Polizeistation gibt.

Bei Reisen mit dem Mietwagen wird davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen. Ebenso sollten Sie auf Nachtfahrten möglichst ganz verzichten. Auch von der Benutzung von Taxen nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten, da es in letzter Zeit zu Raubüberfällen durch vermeintliche Taxifahrer gekommen ist. Vor Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit wird gewarnt.

Belize

Die Kriminalität ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Dabei spielen Drogenhandel und -transit eine große Rolle. Auch Touristen können von Gewaltkriminalität, einschließlich bewaffneter Überfälle und Diebstähle, betroffen sein. Besonders in Belize City und nach Einbruch der Dunkelheit ist Vorsicht geboten. Auch in Touristenzentren ist es ratsam, Wertgegenstände im Safe im Hotel zu lassen, keinen Schmuck zu tragen und auch bei Tageslicht in Gruppen aufzutreten bzw. zu reisen. Im Notfall kann die belizische Touristenpolizei um Hilfe gebeten werden.

El Salvador

Aktueller Hinweis: Reisende werden auf die Präsidentschaftswahlen in El Salvador aufmerksam gemacht, die am 21.03.2004 stattfinden werden. Gewaltsame Auseinandersetzungen, vor allem am Wahltag, können nicht völlig ausgeschlossen werden.  

El Salvador gehört zu den Ländern Lateinamerikas mit einer der höchsten Kriminalitätsraten. Die Gefahr von Gewaltverbrechen - insbesondere in der Nähe der touristisch interessanten Vulkane und am Strand - ist vergleichsweise hoch, die Hemmschwelle beim Gebrauch von Schuss- oder Stichwaffen niedrig. Im Falle eines Überfalles wird empfohlen, auf Widerstand zu verzichten.

Einzelreisende sollten besonders vorsichtig sein. Nach Möglichkeit sollte nur auf Hauptstraßen gereist und Reisen auf Nebenstraßen vermieden werden. Auf Wandertouren oder ähnliche Ausflüge ohne kundige Begleitung abseits der Hauptverkehrsstraßen sollte verzichtet werden. Halten Sie die Türen und Fenster Ihres Autos geschlossen. Nehmen Sie keine Anhalter mit und halten Sie auch nicht bei einem scheinbaren Unfall, sondern verständigen Sie die nächste Polizeidienststelle (schon mancher Unfall wurde fingiert, um den zu Hilfe Eilenden auszurauben). Sichtbares Tragen von (Mode-)Schmuck und anderen Wertgegenständen sollte vermieden werden. Bargeld sollte man nur in kleineren Mengen bei sich haben. Vergewissern Sie sich, dass Ihnen niemand folgt, nachdem Sie von einer Bank Bargeld abgehoben haben. Wichtige Dokumente wie Reisepass u.ä. sollten nach Möglichkeit sicher deponiert (z.B. im Hotelsafe) und nur Kopie mitgeführt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht mehr unterwegs sein.

Während der Reise und in den Busbahnhöfen sollten Sie Ihr Gepäck nicht aus den Augen lassen. In letzter Zeit wurden wiederholt Überlandbusse und private KfZ überfallen, besonders auf dem Weg von und nach Guatemala.


[AA, Hotelkritiken]


 
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