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Reisewarnungen und Sicherheitshinweise Kuba und Bolivien

02.02.2004 (Berlin):

Kuba

Im Gefolge des sich ausweitenden Besucherverkehrs mehren sich in letzter Zeit Vorfälle, bei denen Touristen betrogen oder bestohlen werden. Die Zahl der aufgebrochenen Koffer an den kubanischen Flughäfen steigt stetig. Daher wird angeregt, wertvolle Gegenstände im Handgepäck mit sich zu führen. In einigen Fällen wurden Touristen Opfer von Gewaltverbrechen.

Reisende werden auf die harten Strafen hingewiesen, die ihnen im Falle einer politischen Betätigung während ihres Aufenthaltes auf Kuba drohen können. In jeden Fall sollten Reisende stets Ausweispapiere oder Kopien davon bei sich führen, da ihnen im Fall von Kontrollen ansonsten mehrstündige Arreste drohen.

Besucher sollten sich von Militäreinrichtungen (Sperrgebieten und Gebäuden) - einschließlich des Verteidigungsministeriums am 'Platz der Revolution' in Havanna - fernhalten. Nicht alle militärischen Einrichtungen bzw. Sperrgebiete auf Kuba sind sichtbar gesichert und eingezäunt oder als solche deutlich erkennbar Wer nicht den Anweisungen bzw. Aufforderungen des Wach- und Sicherheitspersonals Folge leistet, muss mit Schusswaffengebrauch rechnen.

Individualreisenden wird bei Fahrten über Land aus Gründen der Verkehrssicherheit zu besonderer Vorsicht geraten. Nachtfahrten über Land sollten vermieden werden.

Bolivien

Dringende Warnung: Die innenpolitische Lage in Bolivien ist weiterhin angespannt; Reisende sollten die aktuelle Entwicklung daher aufmerksam verfolgen.

Mit dem am 17.10.2003 vollzogenen Regierungswechsel in Bolivien haben sich die Protestaktionen und Blockaden aufgelöst. Es muss jedoch jederzeit mit neuen Unruhen gerechnet werden, insbesondere im Hinblick auf das Ablaufen der 90-tägigen Schonfrist für die neue Regierung.

Starke Regenfälle haben im ganzen Land zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Das Reisen über Land, aber auch in den Städten, wird dadurch erheblich erschwert; manche Gebiete sind auf dem Landweg überhaupt nicht zu erreichen. So ist z.B. die Straße nach Sorata zur Zeit nicht passierbar. Mit einem Abklingen der Regenfälle wird nicht vor dem Monat März gerechnet. Daher sollte vor Reisen im Land unbedingt der aktuelle Straßenzustand erfragt werden. Gegebenenfalls sollte eine Überlandfahrt verschoben oder aber das Flugzeug als alternatives Verkehrsmittel in Betracht gezogen werden.

Im übrigen gelten die generellen Hinweise: In einem der ärmsten Länder Südamerikas sind Reisen auch stets mit Risiken für die persönliche Sicherheit verbunden.


[AA, Hotelkritiken]


 
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