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GermanWings in Karnevalsskandal verwickelt

29.01.2004 (Köln, Düsseldorf):
Die beiden Städte Köln und Düsseldorf, beide am Rhein gelegen, gelten seit Jahrhunderten als Erzfeinde und Konkurrenten. Urkölner und Urdüsseldorfer meiden einander und die andere Stadt soweit es geht. In Düsseldorf trinkt man dunkles Altbier, in Köln das dem Müncher Hellem ähnliche Kölsch. In der Domstadt ruft man in der fünften Jahreszeit Alaaf, in Düsseldorf Helau. Köln hat das Dreigestirn, Düsseldorf das Prinzenpaar. Jede Liebesbeziehung zwischen den Städten endet traditionell mit Verbannung oder frei nach Shakespears Romeo und Julia.

GermanWings schlug am heutigen Donnerstag vormittag aber eine folgenschwere Brücke von Köln nach Düsseldorf: Das Kölner Karnevalsdreigestirn bestieg am späten Vormittag einen GermanWings Airbus und kannte das Ziel: Düsseldorf!. Der kurze Flug endete bereits um 12:25 auf dem Flugfeld im Feindesland. Als die Kölner das Flugzeug verlassen, warten bereits die Karnevals Herrschafter Düsseldorfs.

Nun nimmt der Skandal seinen Lauf: statt sich sofort gegenseitig den Krieg zu erklären, hakten sich die Tollitäten gegenseitig unter und liessen sich zu einem Beweis ablichten. Kurz nach 13 Uhr startete der Airbus wieder nach Köln, die Düsseldorfer Herrschafter inklusive und das nicht gegen deren Willen.

Direkt nach Ankunft verbrüderten sich die Hochverräter bei einigen Gläschen Sekt und starteten dann eine gemeinsame Karnevalssitzung. Dort traten die gesamte närrische Prominenz der Domstadt - Dreigestirn und Et Rumpelstillzje - auf. Das Tanzcorps Sr. Tollität Luftflotte brachte zusammen mit dem Kindertanzcorps der Ehrengarde des Flughafens und den Bands Die Kolibris und Brings weiteren Schwung in die Veranstaltung. Zu allem Überfluss sollen die Düsseldorfer sich auch noch leiblich mit Kölsch und Leckereien von Ihrer Heimatstadt abgewandt haben, bevor Sie dann um 18 Uhr alle wieder friedlich entlassen wurden.

In einem Interview von Hotelkritiken mit einer Urkölnerin fordert diese den sofortigen Rücktritt des Dreigestirns, ein Verfahren wegen Stadt-Hochverrats und eine umfangreiche Kriegserklärung für die Karnevalszeit. Urdüsseldorfer standen für ein Interview leider nicht bereit, da diese gerade dabei waren, Ihre königlichen Hoheiten mit Mistgabeln, Fackeln und Holzstöcken aus der Stadt hinaus zu treiben.

Es wird abzuwarten bleiben, ob sich dieser Skandal weiter ausweiten wird, als sicher gilt nur, dass am Aschermittwoch alles vorbei sein wird.

 

Quelle: [Hotelkritiken]


 
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