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Reisewarnungen Vietnam, Thailand, Kambodscha, Korea (beide)

24.01.2004 (Berlin):

Thailand

Im Zusammenhang mit der inzwischen auch in Thailand ausgebrochenen Vogelgrippe wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden.

Seit dem Terroranschlag auf Bali hat die thailändische Regierung ihre Sicherheitsmaßnahmen (besonders in den Tourismuszentren) erhöht. Dennoch besteht eine Gefährdung für Thailand wie für die gesamte Region Südostasien fort. Insbesondere bei Reisen zu touristischen Zielen mit größeren Menschenansammlungen wie Phuket, Pattaya und Bangkok wird erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht empfohlen. Von Reisen in die südlichsten Provinzen Thailands wird abgeraten. Nach einer Serie von neuen Anschlägen haben die Sicherheitsbehörden in einigen dieser Provinzen (Narathiwat, Yala und Pattani) ganzflächig oder gebietsweise das Kriegsrecht verhängt.

Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe nicht, oder allenfalls unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet.

Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.

Vietnam

Auch für Vietnam wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden.

An der Westküste Vietnams, besonders im Golf von Thailand, häufen sich wieder Berichte von Piraterie. In diesen Gewässern wird von Fahrten auf kleineren Schiffen abgeraten, insbesondere von der Durchführung privat organisierter Segel- und Schiffsreisen.

Kambodscha

Auch in Kambodscha ist die Vogelgrippe ausgebrochen und so wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden.

In Kambodscha ist es zu einem Anstieg von Eigentumsdelikten - auch unter Einsatz von Schusswaffen - gekommen. Hotels sollten nach Einbruch der Dunkelheit nur mit dem Auto, nicht zu Fuß oder mit dem Motorradtaxi, verlassen werden.

Für Reisen im Land ist bis auf Fahrten auf den Straßen von Phnom Penh nach Sihanoukville, Kampot, Kampong Cham oder Kompong Thom das Flugzeug zu bevorzugen, da der Zustand der sonstigen Straßen zum großen Teil sehr schlecht ist. Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit im Konvoi zurückgelegt und so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann. In einigen Landesteilen, insbesondere in Grenznähe, besteht weiterhin Minengefahr. Die Infrastruktur ist unzureichend ausgebaut. Busse, Eisenbahn und Boote entsprechen - von Ausnahmen abgesehen - nicht den üblichen Sicherheitsstandards.

Korea (Südkorea u. Republik Korea)

Die durch das Nuklearprogramm Nordkoreas hervorgerufenen politischen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben bislang keine Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Südkorea.

Die Lage wird aufmerksam verfolgt. Deutsche Staatsangehörige, die eine Unterrichtung im Krisenfall wünschen und die länger als drei Monate im Lande bleiben, können sich bei der Deutschen Botschaft in Seoul zur sog. 'Deutschenliste' anmelden.

Auch für Südkorea wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden.


[AA, Hotelkritiken]


 
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