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Reisewarnungen Brasilien, Jamaika, Mexiko

23.01.2004 (Berlin):

Brasilien

Die Großstädte Brasiliens leiden unter einer hohen Kriminalitätsrate (Eigentums-, Gewaltdelikte, Entführungen), insbesondere Rio de Janeiro und São Paulo. Generell ist vom Besuch von Elendsvierteln (Favelas) abzuraten. Nach Einbruch der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten, vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden, sowie in Rio auch auf den Zubringerautobahnen zum Flughafen Linha Vermelha, Linha Amarela und der Avenida Brasil. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden, da die oft unter Drogeneinfluß stehenden Täter in aller Regel bewaffnet sind und vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken.

Es empfiehlt sich, keine größeren Geldbeträge bei sich zu tragen und zu vermeiden, sich durch auffällige Kleidung, offenes Tragen von Schmuck, Fotoapparaten, Videokamaras oder anderen Wertgegenständen erhöhter Gefährdung auszusetzen. Bei Barabhebungen an Geldautomaten wird zu besonderer Vorsicht geraten, auch für den weiteren Weg. Ein Diebstahl oder Überfall sollte bei der zuständigen Polizeidienststelle angezeigt werden. In Touristengebieten sowie größeren Städten gibt es oft spezielle Polizeistationen für Touristen, in denen auch Verständigung in englischer Sprache möglich ist.

Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (vgl. Abschnitt strafrechtliche Vorschriften).

Mexiko

Mexiko ist von einer hohen Kriminalität betroffen. Landesweit kann es immer wieder zu bewaffneten Überfällen kommen. In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von offiziellen Taxiständen (Sitios) benutzt werden. Bei auf freier Strecke angehaltenen Taxis besteht besonders nach Einbruch der Dunkelheit die Gefahr, ausgeraubt zu werden. Bei Überlandfahrten auf abgelegenen Straßen im Bereich der Pazifikküste -insbesondere in den südlichen Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas - kam es in der Vergangenheit zu Raubüberfällen durch bewaffnete Banden. Auf der Hauptverbindungsstraße zwischen San Cristobál de las Casas und Palenque gab es sogar Überfälle auf Busse.

Vor Individualreisen in das Hochland von Chiapas und in das Hinterland des Bundesstaates Guerrero wird gewarnt.

Jamaika

Wegen der hohen Kriminalität ist bei Reisen in Jamaika, besonders in der Hauptstadt Kingston, aber auch in städtischen Bezirken der Touristenzentren Montego Bay, Negril und Ocho Rios erhöhte Vorsicht geboten. Es kommt nicht selten zu Diebstählen bzw. bewaffneten Überfällen. In den letzten Jahren gab es auch vereinzelte Vorfälle, bei denen Reisegruppen bei Überlandfahrten mit dem Bus von Bewaffneten überfallen und ausgeraubt wurden. Gelegentlich werden Überfälle unter Androhung von Waffengewalt (Handfeuerwaffen, Messer, Macheten) verübt. Die Bereitschaft, diese Waffen auch einzusetzen, ist hoch. Es wird daher abgeraten, Widerstand zu leisten.

Reisende können in Einzelfällen in Kingston und Montego Bay durch Straßensperren behindert werden, die aus sozialem Protest errichtet werden. Diese können auch die Hauptzufahrtsstraßen zu den Flughäfen blockieren. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich möglichst nicht allein, vor allem nicht zu Fuß außerhalb der Hotelkomplexe bewegen.

Unachtsamkeit und Leichtsinn ziehen Diebe an. Daher sollte man keine Wertgegenstände im Hotelzimmer, Mietwagen oder am Strand unbeaufsichtigt liegen lassen, nur kleinere Geldbeträge mit sich führen und lieber Kreditkarten verwenden, die in Jamaika problemlos akzeptiert werden. Flugscheine, Reisedokumente, Reiseschecks etc. sollten im Hotelschließfach deponiert werden oder nicht erkennbar unter der Kleidung getragen werden. Wichtige Dokumente (Paß, Internationaler Führerschein, Adressenlisten) sollten in Kopie und getrennt von den Originalen mitgeführt werden.


[AA, Hotelkritiken]


 
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