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Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Vietnam und Algerien

20.01.2004 (Berlin):

Algerien

Das Auswärtige Amt warnt vor Algerien Reisen in Gebiete südlich der Städte Béchar, Ghardaia und Touggourt. Mehrere Gruppen von Saharatouristen wurden 2003 in Südalgerien entführt. Es gibt aktuelle Hinweise, dass erneut Entführungen von Bürgern westlicher Staaten geplant werden könnten. Im Küsten- und Bergland im Norden kommt es weiterhin zu terroristischen Aktivitäten. Bombenanschläge gegen Menschenansammlungen z.B. an Busbahnhöfen oder Märkten können auch in der Hauptstadt Algier nicht ausgeschlossen werden.

Es wird empfohlen, vor allen Reisen nach Algerien zeitnahe Erkundigungen über die örtliche Sicherheitslage einzuholen. Der algerische Gastgeber/Geschäftspartner bzw. der Reiseveranstalter sollte vor Reiseantritt gebeten werden, die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Abholung, Unterbringung, Betreuung vor Ort) zu gewährleisten. Reisen innerhalb des Landes sollten möglichst auf dem Luftweg erfolgen. Während der Dämmerung und in der Nachtzeit sollten Fahrten außerhalb der Stadtzentren vermieden werden, da mit falschen Straßensperren von kriminellen oder terroristischen Gruppen gerechnet werden muß.

Mauretanien

Ebenfalls warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in das Grenzgebiet zu Algerien und Mali. Es gibt aktuelle Hinweise, dass Entführungen von Bürgern westlicher Staaten geplant sein könnten. Die Einreise nach Mauretanien auf dem Landweg durch die Westsahara sollte ausschliesslich über die gekennzeichneten Strassen erfolgen. Wegen nicht kenntlicher Minenfelder ist das Verlassen der Strassen bzw. ausgefahrener Pisten lebensgefährlich, insbesondere bei der Durchquerung des ca. 20 km breiten verminten Streifen Niemandslandes in Grenznähe.

Für die Weiterreise wird empfohlen, einen der offiziellen Führer mitzunehmen, der Mitglied in einer anerkannten Vereinigung ('Guides reconnus') ist (Vermittlung von offiziellen Führern sowohl an der Grenze als auch in Nouadhibou, in der Nähe der 'Direction Régionale de Surveillance du Territoire').  Reisende mit eigenem Fahrzeug werden auf erhöhte Unfallgefahren hingewiesen, die von unbeleuchteten Fahrzeugen, Sandverwehungen, sowie Strassen oder Pisten überquerenden Kamelen, Eseln und Ziegen ausgehen. Auf Nachtfahrten sollte unbedingt verzichtet werden.

Die Strecke von ca. 500 km, die von Nouadhibou durch den Nationalpark Banc d'Arguin nach Nouakchott führt, weist keinerlei Versorgungspunkte auf und sollte nur mit einem ortskundigen Führer, GPS sowie im Konvoi befahren werden. Es sollten Vorräte an Wasser, Nahrung und Treibstoff mitgenommen werden, die für mehrere Tage ausreichen.

Vietnam

Im Zusammenhang mit der Anfang des Jahres auch in Vietnam ausgebrochenen Hühnerpest wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder totem Geflügel zu vermeiden. Die Hühnerpest hat jedoch nichts zu tun mit dem Auftreten des Schweren Atemnotsyndroms SARS im Jahr 2003. Auch das Ausmaß der Ausbreitung der Krankheit ist bedeutend geringer. (Nähere Informationen können den medizinischen Hinweisen entnommen werden.)

An der Westküste Vietnams, besonders im Golf von Thailand, häufen sich wieder Berichte von Piraterie. In diesen Gewässern wird von Fahrten auf kleineren Schiffen abgeraten, insbesondere von der Durchführung privat organisierter Segel- und Schiffsreisen. 

Quelle: [AA, Hotelkritiken]


 
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