HOTELKRITIK DES HOTELS VOYAGE SORGUN

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Hotelkritik und Reisezeit
Diese Hotelkritik wurde bisher 741 mal gelesen
Geschrieben am 07.03.2004
Mai 2000
Paar
13-15 Nächte
38
misses daisy (w)
 
Zimmer
(4,5*)
(3,5*)
(keine Ahnung)
(3,5*)
(3,5*)
Sie sind sehr klein und einfach. Einige Zimmer wirken von außen minimal größer.
Vermutlich bekamen wir die einfachste Zimmererkategorie, weil wir Lastminute gebucht hatten.
Die Einrichtung wirkt zusammengewürfelt. Es gibt weiße Betten, einen älteren Kühlschrank und Bettvorleger aus bunten Stoffstreifen a la „Ikea“. Da ich diese so scheußlich fand, versuchte ich, sie im Schrank zu deponieren. Vergeblich. Nach jeder Reinigung lagen sie immer wieder an Ort und Stelle. Da war unsere Putzfrau hartnäckig!
Entsprechend der Zimmergröße sind auch die Balkone eher winzig. Wir beide paßten gerade drauf. Ich möchte wissen, wie Familien mit Kinder dies geschafft haben.
Manchmal war der Balkon auch schon belegt. Um den alten Baumbestand zu schonen, hatte man bei einigen Balkonen Baustämme in den Balkon integriert. Trat man zur Tür hinaus, lief man gegen den Baum. Von außen betrachtet ist das ja ganz ulkig, für die Gäste, die solch einen Balkon haben ist es gewiß nicht lustig.
Anderseits ist man aufgrund der weitläufigen Anlage nicht unbedingt auf einen Balkon an-
gewiesen.

 
Hotel-/anlage
(keine Ahnung)
(4,5*)
(6*)
(5*)
(keine Ahnung)
(4,5*)
(4,5*)
Das „Turtel Sorgun“ ist ein First Class-Feriendorf, nicht zu verwechseln mit einem First Class- Hotel. Darauf hatte uns die freundliche Oeger-Beraterin hingewiesen.
Dies machte sich durch Details wie z. b. einfachere Zimmer und Speisesäle bemerkbar.
Das Feriendorf gehört zur in der Türkei verbreiteten Turtelgruppe. Allein in Side gibt es derer 4.
Es besteht aus vielen 2stöckigen weißen Gebäuden mit Balkonen und Sprossenfenstern aus dunklem Holz. Dadurch entsteht Fachwerkcharakter.
Störend fand ich die großen, schon etwas älteren Generatoren, die auf den Fluren zu den Zimmern oder an den Häuserwänden installiert sind. Je nach Lage der Zimmer hört man die von ihnen produzierten Geräusche.

Die Hotelgebäude liegen verstreut in einem duftenden Pinienwäldchen, an einem leichten Hang.
In der Mitte der Anlage liegen das Gebäude mit Speisesaal, Bar und einigen Geschäften, die Massageräume, das Hamam (türkisches Bad) und die beiden Swimmingpools.
Ein Pool liegt etwas oberhalb des Meeres in dem Wäldchen und bietet jederzeit natürlichen Schatten. Dort befindet sich auch eine Poolbar.
Etwas weiter unten, am Strand liegt der zweite, sonnige Pool mit Kinderbecken, einer Wasser-
Rutsche und einer weiteren Poolbar. Dort findet die tägliche Animation statt.
Der große, breite Sandstrand bietet viele überdachte Liegen und einen weit ins Wasser reichenden Steg, ebenfalls mit ein paar Liegen. Von dort kann abends einen wunderschönen Sonnenuntergang über der Stadt Side beobachten.

 
Essen und Getränke
(4,5*)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(4,5*)
Der Speisesaal ist groß und vermittelt Zeltlageratmosphäre.
Die Einrichtung und die Darbietung der Speisen sind weniger stilvoll als in 4 Sterne-Hotels.
 
Lage und Umgebung
(6*)
(6*)
(1*)
(1*)
(5*)
(1*)
(3*)
Der Ort Side liegt auf einer Landzunge, die ins Meer hinein ragt.
Tagsüber wirkt das Örtchen verschlafen, nachts dagegen steppt dort der Bär. Wir waren im Juni da, also nicht zur Hauptreisezeit, aber die Straßen quollen schon über. Das ist kein Wunder bei der enormen Zahl an Unterkünfte.
Kulturell bietet Side ein guterhaltenes Amphitheater, ein Museum und Ruinen einer Tempelanlage, die auf der Spitze der Landzunge liegen. 5 Säulen stehen noch.
Extrem ist in Side die Anmache der Türsteher der Geschäfte. Sie sind sehr hartnäckig.
Es gehört dort zum guten Ton, ihre Einladungen zur Besichtigung ihrer Geschäfte anzunehmen. Für den Touristen ist das eher lästig und schon gar nicht durchführbar. Würde man jede Einladung akzeptieren, wäre man Tage unterwegs, um vom einen Ende der Straße zum anderen zu gelangen.
Man sollte die freundlichen Türken aber nicht durch rüdes Verhalten oder Unfreundlichkeit brüskieren. Sie machen schließlich nur ihren Job. Am besten lehnt man höflich bestimmt und dankend ab und geht zügig weiter. Meiner Erfahrung nach, sind die Türsteher an der türkischen Riviera deutlich aufdringlicher, als an der türkischen Ägäis.
Rechts und links der Landzunge erstrecken sich Hotelvororte mit unzähligen Hotels und Ferienclubs. Ich war vor 12 Jahren schon einmal in Side. Damals gab es nur eine Handvoll Hotels!
Der Ort hat aber dank seiner besonderen Lage seinen idyllischen Charakter behalten
Die eine Seite ist sehr dicht besiedelt. Die Vororte an diese Seite (Colaki und Kumköy) haben eine gute Dolmusverbindung nach Side. Zusätzlich verkehrt noch eine Bimmelbahn.
Die andere Seite, wo unser Hotel lag ist zwar wesentlich freier bebaut, doch gibt es von dort keine direkte Dolmusverbindung nach Side, nur nach Titreyengöl (Hotelort mit einer kleinen Fußgängerzone mit einigen Bars und Geschäften).
Nach Side gelangt man entweder mit dem Dolmus mit Umsteigen in Manavgat (dauert ca. eine dreiviertel Stunde),zu Fuß über den Strand (Dauer 30 bis 40 Minuten) oder mit dem Taxi. Das Taxi ist die schnellste, aber auch die teuerste Alternative. Man nahm damals für die ca. 4 km stolze 10 DM. Ab Mitternacht kamen 50 % Aufschlag dazu!
Angesichts dieser Wucherpreise fühlten wir uns als Urlauber doch sehr geneppt.
In unmittelbarer Nähe des Hotels gab es nur ein kleines Einkaufszentrum und ein recht idyllisch gelegenes Lokal oberhalb des Meers. Leider war es mangels Alternativen immer sehr voll und der Inhaber hatte sich der Touristenbelustigung verschrien. Es gab mehrmals wöchentlich die typischen Touri-Folkloreabende und Schlagerparties. Schade!

 
Gesamtbewertung
(4,5*)
Es war ein schöner und erholsamer Urlaub.
Die schöne Lage des Feriendorfs in einem schattigen Pinienhain hat die kleinen Unzulänglichkeiten wie z. b. das enge Zimmer wett gemacht.
Noch schöner wäre es gewesen, hätte man abends etwas mehr unternehmen können.
 
Statistische Angaben (während Aufenthalt)
26 - 40 Jahre
gemischt
(bis 50%)
(viele bis alle) englisch: (keine Ahnung)

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