HOTELKRITIK DES HOTELS GRUPOTEL ALDEA GRAN VISTA

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Geschrieben am 07.03.2004
Mai 2002
Paar
13-15 Nächte
40
misses daisy (w)
 
Zimmer
(5,5*)
(6*)
(keine Ahnung)
(6*)
(6*)
Der erste Eindruck war bombastisch!
Es ist riesig groß (ca. 50 qm) und sehr ansprechend gestaltet. Das Wohnzimmer (mit 3. und 4. Schlafgelegenheit) ist in Apricot- und das Schlafzimmer in Gelbtönen gehalten. Von beiden Zimmern gelangt man auf den großzügigen Balkon, wo sich eine Wäschespinne und mit dicken Auflagen bestückte Gartenklappstühlen befinden. Der Eingangsbereich (mit 2. Kleiderschrank) ist optisch durch 3 Säulen vom Wohnzimmer getrennt. Daneben befindet sich die luxuriös ausgestattete Küchenecke. Sie hat zwei Herdplatten, eine Mikrowelle mit Backofenfunktion und ein Kühlschrank mit Eisfach. Auch an vielen nützlichen Zubehörteilen mangelt es nicht: Kaffeekanne mit Filteraufsatz, täglich gewechselte Geschirrtücher, Flaschenöffner (leider kein Korkenzieher), Schere, Käsehobel, Eierbecher, Zitruspresse, usw. Vom Wohnzimmer aus sieht man zwar die Sitzgruppe, nicht aber die Kochzeile (sehr schön gelöst!). Nett ist auch der Mallorcabildband, den man im Wohnzimmer findet. Das Badezimmer ist ebenfalls großzügig ausgestattet mit Badewanne, Bidet, Doppelwaschbecken, Fön und Wärmelampe. Selbst die Bodenfliesen (heller und roter Marmor und Terrakotta) sind wegen ihrer interessanten Gestaltung durch unterschiedliche Verlegung und Verwendung von Musterfliesen erwähnenswert. Zum Beispiel wird im Eingangsbereich durch Fliesen, die mit einer Bordüre eingerahmt sind eine Fußmatte angedeutet. Zu der Hotelanlage gehört auch der Komplex des Hotels „Gran Vista“. Wir hatten uns mit Gästen des Hotels angefreundet und sie einmal zu uns eingeladen. Sie waren vom Appartement sehr beeindruckt und meinten, ihr Hotelzimmer wäre gerade mal so groß wie unser Schlafzimmer.  
Hotel-/anlage
(4*)
(keine Ahnung)
(5,5*)
(5,5*)
(keine Ahnung)
(4*)
(5*)
Die Appartements liegen entweder zur oberhalb der Hauptstraße gelegen Poolanlage oder zur nur sporadisch befahrenen Zufahrtsstraße eines rückwärtig gelegenen Wohngebiets und Hotels. Die Anlage hat einen schönen Garten mit 2 Swimmingpools, einer ist auf verschiedenen Ebenen angelegt mit einem künstlichen, aus einem Felsen entspringendem Wasserfall. Leider herrscht dort auch der „Handtuchkrieg“, obwohl es wahrlich genügend Platz und Liegen gibt. Es gibt auch eine Sauna und ein schön gestaltetes Hallenbad mit Ausblick auf einen alten Baumbestand. 
Essen und Getränke
(5*)
(keine Ahnung)
(4*)
(5*)
Die Gestaltung und der Service der Speisesäle sind nicht ganz so überzeugend. Am ersten Urlaubstag wurden wir von einer sehr energischen Senora an einen Tisch geleitet mit den Worten: „Essen immer nur hier!“. Es gibt insgesamt drei Speisesäle mit eng gestellten Tischen. In einem gibt es eine lange monotone Reihe Zweiertische mit gerade mal 2-handbreiten Abständen zu den anderen Tischnachbarn. Wird man als Paar an einem Vierertisch platziert, bekommt man zwangsläufig Tischnachbarn, wobei bunt gemischt wird. Wir hatten Glück und bekamen ein Paar in unserem Alter und mit ähnlichen Interessen zugewiesen. Sie blieben genauso lange wie wir, so mussten wir uns nicht nach einer Woche an neue Nachbarn gewöhnen. Unverständlich ist mir allerdings, daß Alleinreisende teilweise an Einzeltische gesetzt wurden. Das Frühstück ist sehr ausgiebig, Sonntags sogar mit Sekt. Das Abendessen ist qualitativ gut, wenn auch nicht so vielfältig, wie man es sonst in 4 Sterne-Hotels gewohnt ist. Ein aufmerksamer Service des Hotels ist es, Geburtstagskindern ein kleines Präsent und eine Flasche Sekt (den guten, nicht die Hausmarke!) zu übereichen. 
Lage und Umgebung
(4,5*)
(keine Ahnung)
(6*)
(6*)
(4,5*)
(5*)
(4,5*)
Laut Katalogbeschreibung (TUI) sollte das Hotel ca. 600 m vom Meer entfernt, an einer Nebenstraße, zurückversetzt von der Hauptstraße liegen. Die Nebenstraße erwies sich als Hotelauffahrt und zurückversetzt als oberhalb der Hauptstraße gelegen. Andererseits ist die Nähe des Hotels zum Ortszentrum nicht unangenehm gewesen. Die Appartements liegen entweder zur oberhalb der Hauptstraße gelegen Poolanlage oder zur nur sporadisch befahrenen Zufahrtsstraße eines rückwärtig gelegenen Wohngebiets und Hotels.
Unseren Urlaub wollten wir nicht nur am Strand verbringen, sondern auch aktiv gestalten (Fahrradfahren). Deshalb entschieden wir uns für den Ort C`an Picafort im Norden der Insel, da dieses Gebiet relativ flach ist. Auch als Strandurlauber kommt man dort auf seine Kosten. Neben den Hotelstränden gibt es auch breite, naturbelassene Dünenstrandabschnitte. Die Verbindungsstraße von Arta nach Alcudia führt mitten durch C`an Picafort und die Hotelmeile von Puerto d`Alcudia, so daß man schwerlich dem Straßenlärm ganz ausweichen kann. Das neue Kraftwerk von Alcudia, welches direkt an den Rand eines Naturschutzgebietes gebaut wurde, verschönert den Hotelbereich von Puerto d`Alcudia nicht gerade. Die Hotels in C`an Picafort liegen an der genannten Verbindungsstraße oder an mehr oder weniger befahrenen Nebenstraßen. Nur wenige liegen direkt am Strand. Der Villenvorort Son Baulo liegt zwar ruhiger und idyllischer, dafür aber abseits des Zentrums. Die Entfernung beträgt ca. 15min. Fußweg. 
Gesamtbewertung
(5,5*)
Das „Aldea Gran Vista“ ist ein empfehlenswertes Hotel, für Familien mit Kindern vielleicht nicht ganz so, da wenig Animation angeboten wird. Das mag aber auch an unserer frühen Reisezeit (Mai) gelegen haben. 
Statistische Angaben (während Aufenthalt)
gemischt
gemischt
(mehr als 75%)
(viele bis alle) englisch: (keine Ahnung)

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