HOTELKRITIK DES HOTELS CENTER PARCS BUNGALOWPARK NORDSEEKüSTE

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Hotelkritik und Reisezeit
Diese Hotelkritik wurde bisher 4924 mal gelesen
Geschrieben am 07.03.2004
November 2002
Paar
3 Nächte
40
misses daisy (w)
 
Zimmer
(6*)
(4,5*)
(keine Ahnung)
(4,5*)
(4,5*)
Die Zimmer sind schlicht und funktionell mit weißen Möbeln eingerichtet.
Es gibt einen großen Schrank, ein Doppelbett, einen Schreibtisch und eine Sitzgruppe mit 2 Korbsesseln und einem Gastisch.
Zur Ausstattung gehören ein kleiner Kühlschrank, ein TV-Gerät und ein Fön im zweck-
mäßigen Badezimmer.
Eine Zimmerseite besteht komplett aus Glasfenstern. Von dort gelangt man auf die rund um das Gebäude führende Außengalerie. Ich finde dies unglücklich gestaltet, da dadurch das Gefühl aufkommt, es könne leicht eingebrochen werden. Dieses Gefühl wird durch das
Hinweisschild „Bitte lassen Sie keine Wertsachen unbeaufsichtigt im Zimmer.“ (oder so ähnlich) noch verstärkt.
Es gibt auch Hotelapprtements, Doppelzimmer mit Küchenzeile.
Die Einrichtung ist einfacher als im Hotelzimmer.
Vom Bett aus schaut man auf einen auf einer Wandhalterung stehenden Fernseher, einen kleinen Esstisch mit 2 einfachen Stühlen und 3 in Tischhöhe an der Wand angebrachte, verschiedenfarbige Mülleimer ( äußerst dekorativ!).
Auf der rechten Seite vom Bett befindet sich eine kleine Kochzeile.
Praktisch ist die platzsparende Dusche. Durch übereinanderklappbare Türen schafft sie mehr Raum im kleinen Badezimmer.
Die Wohnungen Typ Strandperle liegen in Parc 1.
Sie sind für maximal 6 Personen konzipiert.
Im kombinierten Wohn-Essraum gibt es eine Küchenzeile, zu der parallel eine lange Tischplatte verläuft. An ihrem breiteren Ende bietet sie Platz für 4 Personen. Die restlichen 2 Personen müssen sich mit einem schmalen Stück, an dem man nur nebeneinander sitzen kann, begnügen.
Im Wohnbereich steht eine Sitzgruppe aus einfachen, kastenförmigen Furnierholzmöbeln, ein offener Kamin und ein TV-Gerät.
Die Strandperle bietet 3 Schlaf- und ein Badezimmer.
Je 2 Ferienwohnungen sind in weiß getünchten, im Laufe der Zeit leicht ergrauten Häusern untergebracht. Diese stehen sehr eng.
Die Terrassen sind offen zur Nachbarwohnung, zu den Gehwegen oder zu den Eingängen der gegenüberliegenden Häuser.
Die Ferienwohnungen des Typs Wattenkieker für 6 Personen gehören zu den neueren in
Parc 2.
Die Backsteinhäuser, in denen sie sich befinden, stehen etwas freier als die in Parc 1.
Auch hier sind Wohn- und Essraum kombiniert.
Der Essbereich bietet aber immerhin einen Tisch für alle Bewohner.
Die Einrichtung im Wohnbereich ist hochwertiger als in der Strandperle.

Generell liegen die Häuser an den Parkrändern etwas geschützter.
Wer Wert auf seine Privatsphäre legt, sollte sich einen Lageplan von der Anlage schicken lassen und gezielt eine Wohnung buchen.
 
Hotel-/anlage
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(5*)
(5*)
(keine Ahnung)
(5,5*)
(4,5*)
Die schmale, stetig befahrene, nachts ruhigere Zufahrtsstraße zum Strand teilt die Anlage in 2 Teile.
In dem einen (Parc 1) befinden sich das Schwimmbad, der Gastronomiebereich, das Hotel und die älteren Ferienwohnungen, im anderen (Parc 2) die Hotelappartements und die Ferien-
wohnungen der neueren Generation.
In beiden Teilen gibt es kaum, bzw. keine Spielplätze.
Es erstreckt sich über 3 Etagen und hat 2 Schwimmbecken (eins mit gelegentlicher Wellen-brandung und eins, das zum Teil Außenbecken ist) und 5 Rutschen (eine größerer mit 3 Loopings, einen Wasserkanal, der mit Gummireifen befahrbar ist und 3 kleinere.
Da viel Fläche für die Wassereinrichtungen genutzt wird, bleibt nicht viel Platz für die Ruhezonen übrig.
Es gibt ganze 10(!) Liegen und viele Plastikstühle. Diese stehen häufig an unattraktiven Stellen, wie an Durchgangsbereichen und unter Rutschen.
Der Saunabereich beherbergt 3 Saunen (70, 80 und 100 Grad), 2 Holzzuber-Tauchbottiche, Fußbottiche, eine schlichte Dampfkabine und ein kleines Außenbecken.
Die Ruhebereiche teilen sich auf in einen holzgetäfelten, wirklich ruhigen Raum mit 6 Liegen, ein paar Stühlen und 4 Liegen am Beckenrand und einer Leseecke mit gemütlichen Swingersesseln.
Es gibt eine Snackbar, die Getränke und Sandwiches anpreist. Getränke gab es, Sandwiches aufgrund des geringem Publikumsverkehrs und der dadurch bedingten dünnen Personaldecke nicht.
Diese machte sich auch beim Wechsel von der Sauna in das Schwimmbad bemerkbar.
Raus kam man problemlos, zurück zu gelangen war da schon schwieriger.
An der Zutrittstür vom Schwimmbad in die Sauna ist eine Klingel angebracht, die das Saunapersonal zum Öffnen dieser veranlassen soll. Dies geschah auch nach mehrmaliger Betätigung der Klingel nicht.
Ich begab mich auf die Suche nach Personal im Schwimmbad, welches die Tür auch öffnen konnte. Leider vergeblich. Auf allen 3 Etagen war niemand zu entdecken, was ich angesichts der Tatsache, daß zwar wenige Besucher, aber doch einige mit kleinen Kindern im Bad waren, sträflich fand.
Als ich dann zum zweiten Mal an der Saunatür klingelte, hatte ich Glück, mein Mann, der in der Sauna geblieben war, hörte sie und ließ mich hinein.


So nennt sich der Gastronomiebereich der Anlage mit einer Pizzeria, einer Bar und einem Restaurant, in dem in der Hauptsaison das Hotelessen eingenommen wird.
Der Bereich wird von einer Glaskuppel überdacht und ist originell gestaltet.
Auf der einen Seite befindet sich eine bunte, mediterran anmutende Häuserzeile mit schmiedeeisernen Balkonen.
Ansonsten steht sie ganz im Zeichen der Piraterie. Überall baumeln Piraten von der Decke oder stehen auf Ausgucken über der Schatzinsel, scheinbar in der Absicht, diese zu entern.
Nett ist ein Bereich des Restaurants, der Tische auf einem im Wasser liegendem Schiff hat.
Im Untergeschoss sind einige Spielgeräte und Kegel- und Bowlingbahnen untergebracht.


 
Essen und Getränke
(4,5*)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(4,5*)
An unsere Hotelzimmerbuchung war Halbpensionsverpflegung gekoppelt.
Das Frühstücksbuffet war sehr gut und eher einem 4 Sterne- Standard entsprechend.
Das Abendessen wurde in 2 Essenszeiten (17. 30 bis 19. 00 Uhr und 19. 30 bis 21. 00Uhr) aufgeteilt.
Da eine größere Seniorenreisegruppe im Hotel untergebracht war, entschieden wir uns für die zweite Zeit, um dem Trubel aus dem Weg zu gehen.
Am ersten Abend gelang uns das auch, allerdings waren die Senioren wohl hungriger gewesen, als die Küche vermutet hatte.
Die angebotenen Speisen waren mengenmäßig spärlich und wurden auch so, oder gar nicht nachgereicht.
Für uns Spätesser war das natürlich ärgerlich.
Die Qualität des vorhandenen Essens und die Auswahl im Bereich Vorspeisen und Nachtisch waren gut, der Hauptgang jedoch eher dürftig zu nennen. Es gab je eine Sorte Fleisch, Fisch, Geflügel, Gemüse und Kartoffeln in 2 Variationen. Reis oder Nudeln fehlten ganz.
Man konnte das Buffet als Nicht-Hotelgast gegen 19 Euro Entgelt verzehren, was ich völlig überteuert finde.
Das wenige Personal im Speisesaal war bemüht und freundlich, angesichts der großen Reise-
gruppe aber überfordert. So musste man beim Eindecken des Tisches des Öfteren zur Selbsthilfe greifen.
Der zweite Abend bescherte uns dann das Highlight unseres Aufenthaltes.
Als wir um 19. 40 Uhr erschienen, wurden wir von einem voll besetzten Speisesaal überrascht.
Ein lustig gekleideter Herr mit Akkordeon und Notenständer verhieß nichts Gutes.
Und richtig, Punkt 20. 00 Uhr begann er, spaßige Liedchen zu trällern und Anekdötchen auf Plattdeutsch zum Besten zu geben.
Dies war für uns etwa so, als würden die älteren Herrschaften während des Essens mit Technomusik beschallt.
Zwangsläufig fiel unser Tischgespräch etwas lauter aus, was mit bösen Worten und Blicken der Senioren quittiert wurde.
Andere Gäste im Raucherbereich mussten den Saal durch eine Tür verlassen und durch die Eingangshalle zum Buffet gehen, um die Veranstaltung nicht zu stören.
Eine Beschwerde war nicht möglich, da die zuständige Mietarbeiterin nicht mehr vor Ort war.
Die Veranstaltung hätte erst um 21. 00 Uhr, nach Beendigung unserer Essenzeit beginnen dürfen oder das Hotel hätte seine Gäste informieren müssen. So hätte man reagieren und z. B. früher essen können.
Am nächsten Morgen beschwerten wir uns bei der Leiterin der Rezeption. Sie entschuldigte sich und versprach, unsere Kritik zu beherzigen
Es wäre interessant noch einmal hinzufahren und zu schauen, ob dies auch geschehen ist.

FAZIT

Bis auf die unangenehmen Erfahrungen im Speisesaal hat es uns im Nordsee Tropenparc gut gefallen.
Er kann zwar bezüglich der Einrichtung, Ausstattung und Flächengroßzügigkeit der Anlage mit den Center-und Gran Dorado-Parks nicht mithalten, aber dafür ist er deutlich preis-günstiger.
Eine Wochenendbuchung von Freitag bis Montag kostet im Juni 2003 im Centerparc „Bispinger Heide“ in der einfachsten Kategorie 559 Euro. Im Nordsee Tropenparc sind die beschriebenen Typen „Strandperle“ für 360 Euro und „Wattenkieker“ für 390 Euro buchbar.
Positiv sind die flexiblen An- und Abreisemöglichkeiten.
Bei andern Parks kann man häufig nur vorgegebene Zeitspannen, die an bestimmte Wochen-tage gekoppelt sind, buchen.
Ein großes Plus der Anlage ist die strandnahe Lage.
Ein gutes Radwegenetz bietet Strecken für Radtouren in die Umgebung.
Für Erholungssuchende und Familien, die keinen großen Wert auf eine gehobene Einrichtung und Abstand zum Nachbarn (Privatsphäre) legen, ist der Nordsee Tropenparc durchaus empfehlenswert.
Wer Wert auf Service legt, sollte vielleicht nicht gerade in der Nebensaison anreisen.
 
Lage und Umgebung
(6*)
(keine Ahnung)
(5*)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(5*)
Der Badepark der Hotelkette „Upstalsboom“ ist im zu unserer Reisezeit verschlafenen Nord-seebad Tossens am Jadebusen beheimatet.
Die Landschaft ist flach und wirkt etwas monoton. Zu einer anderen Zeit, bei schönem Wetter und einen belebten Strand, mag sie anders wirken.
Der Park liegt unmittelbar hinterm Deich, so daß das Meer nur ein paar Schritte entfernt ist.
 
Gesamtbewertung
(4,5*)
Bis auf die unangenehmen Erfahrungen im Speisesaal hat es uns im Nordsee Tropenparc gut gefallen.
Er kann zwar bezüglich der Einrichtung, Ausstattung und Flächengroßzügigkeit der Anlage mit den Center-und Gran Dorado-Parks nicht mithalten, aber dafür ist er deutlich preis-günstiger.
Eine Wochenendbuchung von Freitag bis Montag kostet im Juni 2003 im Centerparc „Bispinger Heide“ in der einfachsten Kategorie 559 Euro. Im Nordsee Tropenparc sind die beschriebenen Typen „Strandperle“ für 360 Euro und „Wattenkieker“ für 390 Euro buchbar.
Positiv sind die flexiblen An- und Abreisemöglichkeiten.
Bei andern Parks kann man häufig nur vorgegebene Zeitspannen, die an bestimmte Wochen-tage gekoppelt sind, buchen.
Ein großes Plus der Anlage ist die strandnahe Lage.
Ein gutes Radwegenetz bietet Strecken für Radtouren in die Umgebung.
Für Erholungssuchende und Familien, die keinen großen Wert auf eine gehobene Einrichtung und Abstand zum Nachbarn (Privatsphäre) legen, ist der Nordsee Tropenparc durchaus empfehlenswert.
Wer Wert auf Service legt, sollte vielleicht nicht gerade in der Nebensaison anreisen.
 
Statistische Angaben (während Aufenthalt)
gemischt
gemischt
(mehr als 75%)
(viele bis alle) englisch: (keine Ahnung)

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