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Easy Going - Postkarten Problem Terrorgefahr
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Hurra, wir konnten endlich mal etwas ausschlafen! Außer Frühstück stand bis mittags nichts mehr an, denn mein Flug (wir waren wieder auf diversen gebucht, ich hatte das Glück einen Non-Stop Flug nach Frankfurt zu haben) stand erst für späten Nachmittag an. So gab es auch nur einen kleinen Mittagsimbiß im Fastfood Restaurant vor der Tür des Hotels und um 13:00 Uhr machten sich die meisten mit dem vollem Shuttle Bus des Hotels auf zum Flughafen. Einige konnten gleich einchecken, wir sollten
angeblich noch eine ganze Zeit warten müssen.
Ich wollte eigentlich meine Postkarten noch einwerfen, nachdem ich das am Hotel vergessen hatte, nur leider gibt es sowas wegen Terrorgefahr nicht mehr im oder am Flughafen. Ich hatte dann Glück, dass ein vertrauenserweckender Mann, der seine Frau zum Flughafen brachte, so nett war, diese für mich einzuwerfen. Hat er auch gemacht, kamen alle an, danke!
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Rückflug - der absolute Sitzhorror
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Beim Checkin, der dann doch früher möglich war, wurde einigen von uns offeriert, gegen Zahlung von 110$ in die Business Class upzugraden. Hat aber keiner gemacht. Ein Paar bestand am Boarding Schalter noch darauf, unbedingt auf andere Plätze im Economy Bereich umgelegt zu werden.. da dachte ich noch, was die denn wollten!? War doch bei mir alles ok auf dem Hinflug und ich viel größer...
Im Flugzeug drin wusste ich dann sofort warum: ich kam mit meinen Beinen gerade so hinter den Vordersitz, denn diesmal war ich weiter hinten auf den normalen für Berge & Meer vorgesehenen Blockseating Sitzen und nicht auf den Economy Plus Sitzen bei United Airlines! Ich ging sofort zur Stewardess, die mich dann auch verständnisvoll auf einen der sehr vielen freien plus Sitze bringen wollte.
Nur leider sah das der Chefsteward und wurde sehr unfreundlich, es wäre ihm egal ob ich Schmerzen hätte und nicht auf meinen Sitz passen würde (Vormann hatte seinen nun etwas nach hinten gelehnt). Allerdings wenn ich ihm 50$ in die Hand geben würde, dann wäre das wohl doch möglich.. Habe ich mich natürlich geweigert, damit war das Thema vorbei und dem Herrn total egal, dass ich mich später noch mehrfach darüber beschwerte, dass ich Schmerzen hätte und gar nicht hinter den Vordersitz passe. Das ging anscheinend
nicht nur mir so, ein mir unbekannter Herr rastete aus und war kurz davor handgreiflich gegen das Personal zu werden. Für mich ein absoluter Horror-Trip auf dem ich keine Minute entspannen konnte. Für mich ganz klar daher nie wieder mit United Airlines und wenn möglich auch nie mehr Blockseating ohne Chance auf Einfluss!.
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Rückblick und Fazit der Reise
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Mein Fazit ist - mal unabhängig von dem Horror-Flug - etwas zwiegespalten:
Zuerst einmal kurz die nicht so positiven Sachen:
Bei der Reisebetreuung durch die Agentur "American Ring Travel" und der Reaktion des deutschen Veranstalters Berge&Meer gibt es da leider einiges zu bemängeln: Die Reiseleiterin - wohl gemerkt nur unsere, die im zweiten Bus erlebten wir und die andere Gruppe als sehr engagiert und um das Wohl der Gäste bemüht - schien wenig Lust auf uns zu haben, anderen Gästen sagte sie auch, dass es für sie ungewohnt junge Leute wären, normalerweise sind es eher ältere Reisende, die genügsamer sind und keinen
Ärger haben wollen, na tolle Aussage!
Dass man nur innerhalb des Busses Informationen geben darf, aber nicht mit der Gruppe als Führerin rumlaufen und erklären darf, halte ich für eine faule Ausrede. Wenn Gäste ernsthafte Probleme oder Beschwerden haben (z.B. im Tatchi Palace konnte jemand sein Gepäckstück nicht finden, die beiden Motels am Bryce Canyon und das unsichere in San Diego oder einfach Geldprobleme wegen Nichtverstehen am Automaten) dann nicht für die Gäste da zu sein, kein Interesse zu zeigen oder sogar schnell wegzulaufen (San Diego)
geht aus meiner Sicht gar nicht!! Auch dass unsere Gruppe die Preislisten auch auf Nachfrage nicht ausgehändigt wurden und dann mit Druck die Flüge verkauft werden sollten, ist kein guter Stil!
Zu gute erhalten muss man ihr allerdings, dass Gabriele trotz der enormen Gruppengröße von rund 40 Personen in unserem Bus sehr für Disziplin beim Einstieg- und Ausstieg und für die Einhaltung der Zeitvorgaben an den Stops sorgte. Zudem sprach sie perfekt deutsch und erklärte zumindest im Bus ausreichend viel.
Die große Gruppengröße - im anderen Bus sogar fast 50 bringt immer Probleme mit sich und sei es verlorene Zeit beim Ein- und Aussteigen aus dem Bus. In den USA haben diese auch nur eine Tür beim Fahrer (wegen Klagegefahr glaube ich, der muss helfen können) und unsere Busse hatten noch nicht einmal Liegesitze oder ausreichend hohe Kopfstützen.
Es haben sich nach der Reise viele Gäste schriftlich bei Berge&Meer insbesondere über die beiden Motels und ich auch über den Rückflug beschwert. Sehr unprofessionell wurde das Verhalten der Airline bzw. mein Sitzproblem als gültiger Standard und damit mein Problem abgetan. Die Beschwerde über die beiden Motels wurde zähneknirschend runter gespielt und man als Nörgler abgetan, vielleicht hätte man seinem Subunternehmer AmericanRingTravel mal lieber etwas auf die Füße treten sollen!?. Die Antwort bei fast
allen, die sich beschwert hatten, war wenig befriedigend: anscheinend aus Textbausteinen bestehend und sehr herablassend oder bestensfalls gleichgültig genervt. Bei einem Paar, dass Stammgast bei Berge&Meer ist, wurde hingegen angerufen und sich sehr herzlich entschuldigt. So werden die Übrigen wohl eher nicht zu Stammgästen!
Nun aber zum Fazit der Reise an sich:
Es war eigentlich von vorne rein klar, dass solche geführte Mördertour über effektiv 15 vollgepackte Rundreisetage immer nur ein Kompromiss sein kann, darüber muss man sich im Klaren sein! Wir haben letztlich für 15 Tage unendlich viel gesehen, von weitgehend ganz Kalifornien über Südnevada, Utah und einmal quer durch Arizona mit vielen Städten und noch mehr Nationalparks.
Bis auf einige Ausnahmen kann man sagen, dass ein Highlight das nächste jagte, wenn sich bei mir auch spätestens mit dem schlechten Wetter am Monument Valley oder den 3 "Stein" Nationalparks hintereinander (Zion, Bryce, Grand Canyon) eine ordentliche Sättigung einstellte, was die Aufnahmefähigkeit für neue Eindrücke und Begeisterung für Steine betraf. Das gleiche gilt auch für die zeitliche Belastung jeden Tag spätestens um 6 Uhr aufzustehen und die weiteren Strapazen der Reise.
Wäre ich allein ohne Gruppe gefahren, hätte ich vermutlich nach Las vegas die Rundreise sein lassen und mich in ein Wellness Hotel begeben, mal abgesehen davon, dass 6000km Fahrt auf eigene Faust binnen 2 Wochen unmöglich sein dürften! Dafür hätte ich dann aber wohl zumindest beim Yosemite NP deutlich mehr Zeit verbringen wollen und hätte in San Diego spontan einen Tag drangehängt.
Die 3 Tage Aufenthalt in San Francisco und die 2 Tage in Las Vegas waren hingegen super optimal, genau deshalb habe ich mich auch für dieses Angebot nach langen abwägen entschieden, das gleiche gilt auch für viele andere Stops auf unserer Strecke. Es waren entlang der Strecke eigentlich alle touristischen Highlights enthalten, wenn man mal von Seaworld in San Diego und dem Besuch der Universal Studios in L.A. sowie dem Nepp Aufenthalt statt Weingut im Sonoma Valley absieht. Von daher würde ich die Reise immer
noch als gut bewerten und ich kann diese auch für Leute, die sich im Klaren über den Stress sind, auch guten Gewissens empfehlen unter der Voraussetzung, dass man eine nette engagierte Reiseleiterin oder Reiseleiter vor Ort bekommt! Im übrigen habe ich gleich einige sehr nette Mitreisende gehabt und kennen gelernt, wofür ich nach wie vor sehr dankbar bin, das hat natürlich auch viel ausgemacht!
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