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Flug von Frankfurt nach San Francisco

Los ging es also zu einer, wie sich später bestätigen sollte, anstrengenden Reise durch den Südwesten der USA. Für mich ging zuerst mit der Bahn in glatt 2 Stunden ICE nach Frankfurt am Main.

Der Flug sollte erstmal von Frankfurt am Main nach San Francisco mit United Airlines gehen. Laut Berge & Meer sollte man ca. 3 1/2 Stunden vor Abflug da sein, wegen Sicherheitschecks etc. Ich war auch fast genau die vorgegebene Zeit vorher da, allerdings war fast gar nichts los, sodass ich inkl. Checkin, Kofferabgabe, Tickets für den Anschlußflug und Lauf zum Gate insgesamt nur ca. 20 Minuten brauchte (davon 15 allein fürs Laufen!).
Als ich am Gate ankam, war absolut niemand! in der gesamten Halle, Arbeiter bestätigten mir aber, dass ich richtig wäre, waren ja auch noch über 3 Stunden bis zum Abflug... toller Tipp mit den 3,5 Stunden vorher.. naja ich nahm es gelassen, bisher war ja noch alles streßfrei gelaufen.

Im Flugzeug saß ich nun in der 24. Reihe in der Economy Class. Man kann bei Berge & Meer anscheinend bei den meisten Fluggesellschaften keine Plätze vorher reservieren, da Berge & Meer sich wohl zumeist günstigere Reihen im Blockseating Verfahren sichert (d.h. die Fluggesellschaft gibt erst sehr kurz vor dem Flugtermin bekannt, wieviele Plätze in welchem Flug vergeben werden, unsere Gruppe kam daher auch in mehreren verschiedenen Flugzeugen mit unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Routen nach Los Angeles.) Das sollte sich auf dem Rückflug noch als echter Killer erweisen!

Auf dem Hinflug bekam ich zumindest davon noch nichts mit und wunderte mich später über Beschwerden deutlich kleinerer Leute über die Enge der Sitze. Was ich nämlich nicht wusste: ich hatte auf dem Hinflug das Glück, einen Economy Plus Sitz zu bekommen (die normalen Economy sind deutlich enger vom Sitzabstand). Die Economy Plus sind vom Sitzabstand genauso eng, wie z.B. Economy auf Langstrecke von Ltu oder Condor, die United Airlines flog hier aber mit 2.5.2 Bestuhlung. Gut war, dass jeder Sitz einen eigenen Monitor hat, jeder kann sich aus 7 Filmen und 2 Serien, Disney oder 20 Musikkanälen oder die Flugroute auswählen. Jeder Film läuft in Schleife immer mehrfach hinter einander, da können die deutschen Gesellschaften sich ruhig mal was abschauen! Das Mittagessen im Flieger war ok, es gab wie so häufig entweder Pute o. Pasta, hier kosten allerdings alkoholische Getränke wie Bier heftige 5 US$ o. 4 Euro. Geschäftstüchtig kommen die Stewards und Stewardessen sehr häufig mit Getränken vorbei. Zum Abendessen gab es typisch amerikanisch ein belegtes Weißbrot, dazu eine Tüte Chips und ein Twix.
 

Einreise in die USA  - Weiterflug von San Francisco nach Los Angeles

Der Flug kam sehr pünktlich in San Francisco an. Die Einreise über San Francisco ging überraschend schnell, man musste damals noch nur seine ausgefüllte Einreisekarte und Zolldeklarationen abgeben. Dazu gab es einen Scan der Zeigefinger plus ein Foto.

Man musste dann seinen Koffer holen und diesen wieder (trotz gleicher Fluggesellschaft und Flugnummer) selbst aufgeben. Aber das war alles ganz locker, die Gepäck- und Körperkontrollen oder Sicherheitsvorkehrungen waren eher lasch, da wird an jedem deutschen Flughafen mehr gemacht, da war ich doch überrascht. Andere Reisende, die eine Route über Chicago nehmen mussten, berichteten allerdings über sehr heftige Kontrollen, Abdrücke aller Finger, ausführliche Befragungen etc., da hatten wir wohl zumindest hier Glück.

Weniger Glück hatten wir allerdings dann mit dem Anschlussflug von San Francisco nach Los Angeles: es gab eine ordentliche Verspätung beim Abflug. Nichts desto trotz war es recht interessant: die Berge & Meer Gäste hatten komplett die Notausgangsreihen bekommen, allerdings durften dann so gut wie alle ihre bequemen Plätze wieder räumen, da man (für den Notfall) fließend englisch sprechen müsste, das erfüllte neben mir aber nur noch einer, sodass alle anderen mit Amerikanern wechseln mussten. Sehr interessant dann auch die Begrüßung des Piloten: er grüßte sehr ausführlich eine College Sport Mannschaft der UCLA (Universität Los Angeles) und war sehr stolz, dass die mit United Fliegen. Das würde es in Deutschland wohl kaum geben, oder höchstens für Olympiasieger.
 

Ankunft in Los Angeles - Empfang durch American Ring Travel

Wir sollten eigentlich ca. gegen 22:30 Uhr in L.A. ankommen, durch die Verspätung wurde es dann aber schon deutlich nach 24 Uhr, danach wurden wir darüber informiert, dass so viele Leute die Rundreise mitfahren, dass es zwei Gruppen auf 2 Bussen gibt. Wir wären der letzte Teil der Fluggäste und werden aber auf die beiden Gruppen verteilt. Bis wir dann im Holiday Inn Los Angeles International Airport Hotel waren, war es bereits nach 2 Uhr, bis ich im Bett war, zeigte die Uhr schon 3 Uhr. Brutal für mich und meine Gruppe sollte es bereits um 6:15 Uhr mit dem Wecken weiter gehen. Ein Vorgeschmack auf die weitere Reise.
 

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