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Planung und Castle of Good Hope Festung

Heute gilt es also, die Stadt zu erkunden. Auf unserer Agenda standen die Festung, das District Six inkl. Museum, der Green Market Square, und Bo-Kaap, das muslimische Wohnviertel. Ursprünglich war geplant, für die Sightseeing-Tour in einen der roten Doppeldeckerbusse mitzufahren. Aber interessanterweise befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt im unmittelbaren Stadtkern rund um die Longstreet :-)

Als erstes statteten wir der Festung "Castle of Good Hope" einen Besuch ab. Vor der Rundführung zu den interessanten Orten schauten wir uns die Wachablösung an. Dabei wurde Punkt 12 Uhr eine Mini-Kanone gezündet, die trotz ihrer Größe einen ganz schönen Knall produzierte. Anschließend schauten wir uns noch ein paar Museen an, unter anderem das Militärmuseum.
 

District Six Museum

Anschließend führte uns der Weg ins nahe District Six Museum. Dort erzählte uns Andy ein wenig über die Geschichte von District Six. Er sollte tags drauf auch unser Führer zur anderen Seite von Kapstadt werden, nämlich den Townships. Das Museum erzählt die Geschichte von dem verlorenen Stadtviertel Kapstadts. Um 1968 haben die Behörden auf Grund des Apartheids-Gedankens ein ganzes Viertel abgerissen, und die Einwohner in separierte Townships umgesiedelt, nur um Bauplatz für Weiße zu schaffen. Nur die Kirchen wurden dabei nicht angerührt, weil man sonst wirklich einen Bürgerkrieg riskiert hätte. Interessanterweise war das selbst den Weißen zu heftig, und niemand wollte Land kaufen. Heute ist dieses Gebiet immernoch weitgehend unbebaut, wobei um die 50% es wohl für immer bleiben werden.
 

Green Market Square & Bo-Kaap

Weiter ging es in Richtung Green Market Square, welchen wir nach einigem Suchen dann auch gefunden hatten. Kennzeichnend für ihn waren die vielen Bäume, und der darunter liegende Arts & Craft Market. Auffallend war dort, dass es diesmal auch einige Künstler gab, die recht nette Bilder verkauften. Damit endet aber leider auch das Erlebnis Green Market Square.

Zum Abschluss des touristischem Bummels statteten wir dem muslimisches Stadtviertel "Bo-Kaap" noch einen Besuch ab. Dieser ist berühmt für die farbenfrohen Häuser, welche einen willkommenen Kontrast zu den ganzen Häusern im Kap-Holländischen Stil - oder den Hochhäusern - darstellen.
 

Abendessen

Den Plan, abends bei "Mamma Africa" Abendessen zu gehen, mussten wir leider um einen Tag verschieben, da ohne Reservierung erst ab 22 Uhr wieder ein Tisch zu bekommen war. Also mussten wir noch einen Tag auf "Mamma Africa's Mixed Grill Plate" warten. Als netten Ausgleich zauberte uns Marc eine leckere Reis-Gemüse-Chicken-Pfanne, deren Kosten sich im insgesamt R65 für Zutaten in Grenzen hielten :-) Natürlich war danach wieder tonnenweise übrig :-/
 

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Kapstadt - Südafrika - Bo-Kaap

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