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Kimberly - das Big Hole

Nach dem wir zu spät in Bloem losfuhren, was ausschlieslich an mir (marc) lag, waren wir dann dank Ronnys Fahrstil doch recht "flott" in Kimberley. Um diesen Stil ein wenig zu beschreiben sollten ein paar Eckdaten nicht ungenannt bleiben. Als erstes haben wir die exorbitante Zeit von 1,5 Stunden von Bloem nach Kimberly gebraucht. Natürlich haben wir hier auch ausgedehnte Frühstückspausen eingelegt, um die Landschaft - oder die fast völlige Abwesenheit von Geographie - zu bewundern. Wie es sich für Deutsche gehört wurden wir in Kimberley am "Big Hole" für unser frühe Ankunft vom Kassierer gelobt. Glücklicherweise hatte dieses "Nationaldenkmal" auch schon vor acht seine Pforten geöffnet.

Das so genannte Big Hole ist eine ehemalige Diamantenmiene der heute noch in diesem Geschäft tätigen Firma De Beers. Das komplette "große Loch" wurde bis 1904 handgefertigt, und wurde seit rund 1954 touristisch erschlossen. Das dieses Vorhaben natürlich noch nicht abgeschlossen ist, war für Südafrika nicht anders zu erwarten.
 

Upington - Orange River NP

Nach dem wir das extreme fehlen von Materie lange genug auf uns wirken lassen haben, ging es auch schon weiter nach Upington, welches wir dank oben beschriebener Fahrweise mit unterschiedlichen Piloten und -innen in 2,5 Stunden (immerhin gut 400km) erreichten.

Die Landschaft hat sich von Bloem bis nach Uppington nicht gravierend geändert. Dies änderte sich auch zwischen Uppington und unserem Tagesziel, den "Augrabies Falls", nicht. Dank der frühen Jahreszeit hatten wir zwar keine mörderische Hitze, dafür führte der Orange River so wenig Wasser, dass der Wasserfall bei weitem nicht so beeindruckend aussah, wie auf den Postkarten. Auf dem ausgedehnte Spaziergang, den wir in dem den Wasserfällen angeschlossenen National Park unternommen haben wir sehr viele Eid- und anderen Echsen gesehen. Auch eine Art überdimensioniertes Meerschweinchen oder verkrüppeltes Karnickel konnte man ohne Probleme beobachten.
 

Augrabis Falls

In unserm ersten südafrikanischen Backpackers Hotel erwartet uns ein Doppelhäuschenhälfte mit eigenartigem Geruch nach Insektenvernichter. (Ronny: "[...]besser so als Insekten[...]") Und eine Dusche die Freunden der Natur eine helle Freude bereiten würde. Man stelle sich Bambuskabinen mit Duschkopf vor. Dieser Sichtschutz war leider so gut ausgebaut das man beim Duschen nicht uneingeschränkt die Savanne beobachten konnte. Das Namibia um die Ecke liegt, war deutlich an dem hohen Anteil an Deutschen beim Abendessen zu erkennen. Es waren zwar keine Exildeutsche aus Namibia da, nichts desto trotz waren die meisten Gäste dieses Hotels einfach mal Deutsch. Nach dem gemütlichen Genuss einer Wasserpfeife sind wir dann doch recht früh ins Bett gegangen, war ja auch ein anstrengender Tag. Dafür haben wir dann am nächsten Morgen auch leicht verschlafen.
 

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