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Sossusvlei - wunderschöne Dünen in der Namib Wüste

DHeute war bereits um 4 Uhr morgens wecken, leider hatten wir direkt für 20 Minuten (wenn alle gleichzeitig versuchen Licht anzumachen) kompletten Stromausfall, sodass wir uns dann sputen mussten, um 5.15 Uhr abbzufahren. In der Dunkelheit erwischte unserer Bus auch noch eine Antilope, aber wir trotzdem fuhren durch (Antilope konnte anscheinend noch laufen, nur unsere Front war etwas zerstört) und erreichten den Sossusvlei Parkeingang des Namib-Naukluft National Parks ca. 5min nach Sonnenaufgang; die Tore werden auch immer erst bei Sonnenaufgang geöffnet.

Unseren ersten Stop machten wir an einem toten Baum (angeblich der meist fotografierte überhaupt in Namibia), dann an einer großen Düne, die gerade so schön in der Morgensonne stand, dass die eine Seite Rostrot leuchtete, die andere Seite aber komplett im Schatten, toller Kontrast. Auf der anderen Straßenseite der Düne war in 300m Entfernung ein interessant aussehender Wald toter Bäume. Aufgrund totaler Trockenheit und kaum Leben verwittert hier in der Wüste nichts so schnell, sodass die toten Bäume schon über 100 Jahre alt sein können. Der dritte Stop heute war an der "Düne 45", die man auf dem Kamm hochlaufen kann. Wir hatten 40min Zeit, der  Sand war allerdings sehr fein, sodass ich ordentlich einsackte und das Hochsteigen sehr anstrengend war. Entsprechend schaffte ich es auch nur bis zur Hälfte des zweihöchsten Kamms. Im gesamten Sossusvlei war es heute morgen leicht windig, so ist die Luft doch etwas diesig auch mit von dem feinen Sand.

Weiter ging es dann zum Sossusvlei, einer großen Lehmbodensenke, wobei wir die letzten 5km lmit Allradjeeps zurücklegen mussten. Im Sossusvlei hatten wir dann 75min Zeit herum zu laufen oder eine weitere Düne zu besteigen. Ich bin dann lieber lieber durch die Landschaft gelaufen und habe dann viel fotografiert, u.a. im Dead Vlei mit den gespenstisch aussehenden abgestorbenen Bäumen. Um 10 Uhr ging es dan mit den Allradjeeps wieder zurück zum Bus und erstmal weiter zum Sesriem Canyon.
 

Sesriem Canyon:

Der Sesriem Canyon befindet sich hinter dem "Sossus Rest Camp" rechts rein und dann nach einem km über super heftigem Geröllschotter Weg. Der Sesriem Canyon ist ein nur rund 1,5km langer Canyon des Tsauchab Flusses, dafür oben sehr sehr eng mit senkrechten Wänden und zwischen 10-20m hoch. Die Öffnung oben ist teils nur 2-3m  breit und der Canyon führt hier in der Wüste gut Wasser, was aber erbärmlich stinkt )oder der Schlamm darin).
 

Hammerstein Lodge: Cat Trail:

Nach 20 Minuten Aufenthalt fuhren wir noch eine halbe Stunde zur Hammerstein Lodge, die wir bereits gegen 12:40 Uhr erreichten. Hier war relaxen angesagt, bevor es um 16:30 Uhr zum "Cat Trail" auf der Lodge gehen sollte. Allerdings gab es kurz vor 16 Uhr so ein heftiges Gewitter und starken Platzregen, dass sich kleine Sturzbäche bildeten! Zum Glück hörte es bald wieder auf, sodass der Catwalk statt fand:

Los ging es zu einer Leopadin, die sehr anschmiegsam war, da sie rollig war - schönes Tier! Dann ging es in ein Gehege zweier "Jugendlicher" Geparden, das Weibchen war scheu und lässt Menschen nicht wirklich gern in ihre Nähe, das Männchen wurde hingegen als Haustier herangezogen, ist aber seit Wegzug seines alten Besitzers auf der Lodge und lässt Menschen zumindest in seine Nähe. Dann ins nächste Gehege eines Luchses, der einen auch auf wenige Schritte ranlies, aber vom Regen noch nass war und keine Lust hatte sich zu rühren.

Zum Schluss ging es ins Gehege dreier zahmer ausgewachsener Geparden, die sich bereitwillig anfassen und streicheln ließen, bzw. auch gerne einen ablecken oder Wasser aus der Flasche trinken. Das wilde Bergzebra ließ sich leider nicht blicken, sein Gehege ist so groß, dass man da Pech haben kann, oder Glück, denn es soll sehr bissig sein ;-). Auf alle Fälle war der Catwalk auf der Hammerstein Lodge ein ser netter Ausklang an Aktivitäten für heute!
 

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