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Tag 15: unterwegs in Windhoek:
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Endlich mal ausschlafen!! Was für eine Wohltat! Ich war dann aber doch um kurz nach 8 wach... Nach relaxtem Frühstück nahmen dann wieder viele von uns den Shuttlebus in die Stadt. Leider war es leicht am regnen und total bewölkt. Sind dann noch ein bisschen rumgelaufen, in einen großen Supermarkt einkaufen gegangen, wo ich ein paar interessante Gewürze erwerben konnte und dann bei dem hiesigen Fastfood Laden "Hungry Lion" gegessen, wo ich leider einen günstigen aber nicht
so tollen Chicken Burger hatte. Nett war es hingegen bei der anschließenden Einkehr im Cafe Schneider, wo wir wieder was getrunken bzw. gegessen haben. Anschließend hatten wir auch endlich einen Lichtblick beim sehr guten "Bushman Arts", dem ersten künstlerisch wirklich guten Laden, aber leider zu entsprechend hohen Preisen, trotzdem kann ich einen Besuch nur empfehlen!
Windhoek wirkt eher wie eine europäische Großstadt, wenn es auch tagsüber quirliger ist und man fast nur farbige Menschen sieht. Gegen 14.30 Uhr sind wir dann zurück um noch etwas auszuruhen und um 17.30 Uhr die Menge der Air Namibia Reisenden zu verabschieden um dann um 18.00 Uhr mit dem letzten Shuttlebus zum Restaurant Gathemans direkt gegenüber dem Zoo Park auf der Independence Avenue zu fahren, wo wir natürlich zu viert vorreserviert hatten.
Leider war es nichts mit auf der Terrasse zu sitzen, denn für Namibia ungewöhnlich hatte es sich heute den ganzen Tag eingeregnet und war jetzt sogar ordentlich stark am Regnen. Das Essen war wirklich sehr gut, ich hatte eine Lauch-Kartoffelsuppe (39,-N$) und leckeres Springbock Ragout (zu 98,- N$), sowie Wein. Um 9 Uhr haben wir ein Taxi rufen lassen, für das wir nach etwas Verhandlungen 80,-N$ für 4 Personen zahlen sollten und haben dann noch an unserer Hotelbar einen Absacker getrunken bevor wir die Koffer
fast fertig packen und ins Bett wollten.
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Tag 16: zurück nach Deutschland:
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Um 4.30 Uhr riss mich am nächsten Tag, naja Tag war es ja noch gar nicht, der Weckruf unsanft aus allen Träumen und nach dem Frühstück und einer hektischer Suche nach dem Ein/Ausreiseformular (wusste nicht, dass auch bei Ausreise nochmal ein neues auszufüllen war) wurden wir um 5.40 Uhr abgeholt und erreichten nach 40 min Fahrt einem schönem Sonnenaufgang entgegen den Flughafen. Von Namibia aus konnte man übrigens noch ordentlich Getränke von zu Hause mit in den Flieger nehmen, solange
man nicht einen Anschlussflug in der EU hätte, das Flüssigkeitsverbot gab es nicht.
Nach wieder sehr unspektakulärem Flug nach München und Weiterflug landete ich dann wieder gut in Düsseldorf!
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Rückblick und Fazit der Reise:
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Die Reise war auf alle Fälle ein Erlebnis und beeindruckend! Der Start mit vielen Tieren unter anderem im Etosha Nationalpark, die tollen Landschaften z.B. im Sossusvlei, die stark von den deutschen beeinflusste Geschichte und die schönen kolonialen Städte lohnen sich auf alle Fälle!
Es ist auch beeindruckend wie viele Verhaltensweisen und Einflüsse aus deutschen Zeiten geblieben sind bzw. sich sogar teils so verstärkt haben, dass es einem vielerorts deutscher als in Deutschland vorkommt (die Natur ist hier definitiv nicht gemeint!): man ist pünktlich, viele sprechen noch deutsch, einige nationale Gerichte sind Schnitzel, Wurst und natürlich Streußelkuchen! Es ist unglaublich sauber, besonders wenn man irgendwo im Nirgendwo auf eine Tankstellen Toilette geht: super gewienertes Örtchen mit
normalem deutschen Wasserklosett, Seife und natürlich piko bello hängendem Stoffhandtuch! Auch dass man hier in erster Linie Mineralwasser mit Kohlensäure trinkt ist weltweit eher ungewöhnlich, wenn auch hier eher durch die der deutschen ähnliche topologische Wasser- und Gesteinsschichtlage verursacht.
Natürlich muss man aber die großen Entfernungen berücksichtigen, man hat immer sehr lange Strecken zurück zu legen und das auf häufig schlecht befestigter Piste oder sogar nur auf holprigem Schotter. So ist man teils lange im Bus, der bei uns nicht gerade zur Luxusklasse gehörte: die schiebbaren Fenster (wegen Safari und so) klapperten heftig, die Sitze hätten bequemer sein können und an einigen Plätzen funktionierten die Lautsprecher gar nicht.
Problem ist dabei leider Folgendes: Die durchführende Agentur Sense of Africa hat auch super moderne Mercedes Busse, nur weigern sich die Fahrer so gut es geht, damit auf große Tour zu gehen, denn die modernen Busse sind zwar für europäische Straßen ausgelegt, aber nicht für lange Fahrten auf Schotterpisten bei viel Staub, Sand und Hitze. Wenn an denen was kaputt geht, dann wohl in erster Linie irgendwie die Elektronik. Bei einem Defekt an der Elektronik - von KFZ Werkstätten heutzutage nicht mehr zu machen -
kommt dann gerne binnen 2-4 Tagen ein Techniker von Mercedes aus Südafrika.. und solange müsste man dann stehen bleiben und bei den Entfernungen braucht ein Ersatzbus aus Windhoek dann auch 2 Tage...geht natürlich nicht.
In Namibia ist es üblich den Busfahrer und Reiseleiter in einer Person zu haben, einem sogenannten Driverguide, was zwar nicht optimal ist - allein schon wegen Ausruhen - aber ganz ok war. Unser Guide Nico war sehr bemüht, insbesondere was Wissenswertes und Informationen zu unserer Reise und über Namibia betraf, kümmerte sich immer um uns, hatte eigentlich alles im Griff und sprach gut deutsch. Wir waren zufrieden.
Auch wenn wir fast das ganze Land gesehen haben, war der extrem grüne und wasserreiche Nordwesten mit dem Caprivi Streifen und Teilen des Okavango Deltas nicht im Programm. Dafür hätte man aber auch noch mehr Impfungen auf sich nehmen müssen. Von daher war es eine sehr ideale Tour. Aber wie eigentlich immer bei längeren Rundfahrten stellte sich bei mir mal wieder zwischenzeitlich eine Sättigung der Aufnahmefähigkeit neuer Eindrücke ein, wobei ich diesmal nicht sagen kann, ob es nur an den langen Fahrtstrecken
und zuviel Sand und Stein am Fish River Canyon lag oder ich wirklich etwas gesättigt war, denn die Eindrücke waren eigentlich ein richtig schöner Mix aus Landschaften, Städten, Geschichte und Tieren. Ich kann diese Tour daher auf alle Fälle weiter empfehlen!
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