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Flug von
Düsseldorf über München nach Windhoek
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Los ging es für mich erstmal am Flughafen Düsseldorf mit dem Air Berlin Zubringerflug nach München, von da weiter mit der LTU nach Windhoek. Auch der Nachtflug verlief absolut unspektakulär und normal, auch wenn ich das erste Mal den Äquator überquerte, und so landeten wir recht pünktlich am nächsten Tag morgens in Windhoek. Am größten Flughafen des Landes war es recht beschaulich, es standen insgesamt nur 1 Regionaljet und 2 Einpropeller Chesna auf dem Flughafen. Nachdem wir ein bisschen
auf das Gepäck gewartet hatten und uns ein Vertreter der durchführenden Reiseagentur abholte waren wir dann um 8:20 Uhr in Bus.
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Ankunft in Namibia - Reisegruppe - Bus kaputt
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Erstmalig war ich auch in einem Land mit Linksverkehr, schon merkwürdig und ich konnte mich gar nicht so schnell dran gewöhnen wie ich dachte. Vom Flughafen sollten wir 30 Minuten zum Hotel fahren, um den Rest abzuholen, der schon an den Vortagen mit Air Namibia eingetroffen war. Insgesamt sollten wir 26 Leute auf der Tour sein, doch etwas mehr als ich gedacht hatte. Es waren zwar nur 16 grad, es fühlte sich aber heißer an. Da der Flughafen etwas außerhalb liegt, kamen wir direkt an
Buschlandschaften vorbei, vor Windhoek wurde es dann hügeliger mit Bäumen.
Auch Windhoek ist sehr hügelig und wir bekamen hier auch Probleme, denn die Kupplung vom Bus war kaputt. Bei der Fahrt fiel mir direkt das Hotel Heinitzburg auf, das sehr interessant aussah. Auffällig waren auch die überall hohen Zäune und Mauern um Häuser und dass es zudem viel Gated Communities in der Stadt gab. Gated Communities sind die aus den USA bekannten abgesicherten Vororte mit Zufahrtskontrolle und einheitlichen Häusern.
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Stadtrundfahrt Windhoek: Christuskirche und Alte Feste
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Wir hatten dann etwas länger Aufenthalt - für uns gerade Angekommende zumindest nicht schlecht für eine kurze Pause bei Kaffee, denn ich hatte beim Nachtflug mal wieder nicht schlafen können und war doch etwas kaputt - einen neuen Bus bekommen und so startete die eigentliche Rundreise um 10 Uhr mit der Fahrt zum Hochland Park.
Nach kurzem Stop an einem alten unspektakulären Friedhof hatten wir eine halbe Stunde Aufenthalt an der "Alte Feste" und der "Christuskirche", Offiziershaus und den Parlament Gärten. Die ganzen alten Gebäude stammen unverkennbar aus der deutschen Kolonialzeit, die Alte Feste ist dabei das älteste Gebäude (Baubeginn 1890), gilt als Grundstein der Stadtgründung Windhoeks und beherbergt heute das Nationalmuseum Namibias. Angeblich war gerade Namibia fast ausschließlich von Nomaden besiedelt und
so wurden erst während der deutschen Kolonialzeit überhaupt die ersten Orte und Städte gegründet bzw. gebaut.
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Stadtrundfahrt Teil 2: Aussichtspunkt und alter Bahnhof
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Weiter ging es dann bei besten sonnigen Wetter mit vereinzelten Wolken zu einem kurzen Stop auf dem Hügel beim botanischen Institut um einen Blick auf Stadt zu haben, die auf ca. 1700m hoch in einem Tal liegt und von bis zu 2400m Bergen umrahmt wird. Wie immer sieht man bei solchen Aussichtspunkten alles und gar nichts.
Es ging dann aber bald weiter zum schönen Bahnhof in der Stadtmitte, wo wir für 20 Minuten Stop machten. Hier war absolut nichts! los, auch wenn es der größte Bahnhof des Landes ist. Dafür ist das Gebäude im Wilhelminischen Stil wunderschön und die alten Schienenfahrzeuge sehenswert.
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Jeep-Safari im Privatreservat Oropoko
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Das war es auch erstmal mit Windhoek und so ging es für uns auch schon weiter Richtung Oropoko. Der eigentlich laut Ausschreibung geplante Besuch des berühmten Holzschnitzermarktes in Okahandja entfiel, da der Besuch nach einigen bewaffneten Überfällen in letzter Zeit zu gefährlich erschien. So ging die Fahrt raus aus Windhoek durch die Townships Katatura, Soweto und ein wildes Bauviertel. Am Rand der Stadt befanden sich auch "Slums" mit Wellblechhütten, teils sogar nur aus
Pappe oder Sperrholz. Um 12 Uhr waren wir dann raus aus Windhoek und vorbei an Okahandja und drei derzeit trockenen Flußläufen, u.a. dem Swakop fuhren wir rund 1 3/4 Stunden von dort nach Oropoko. Auf der Fahrt war hier im Hochland noch alles recht grün mit Sträuchern und Büschen.
19km hinter dem Ort Oropoko fuhren wir von der Hauptstraße ab auf eine Schotter/Sandpiste. Hier war die Landschaft nun deutlich trockener und es gab viele Webernester und Termitenhügel. Um 13:45 Ankunft kamen wir dann in der für die heute angekommenen Gäste ersten Unterkunft, der Oropoko Lodge an. Ich war ganz dankbar nach der direkt vom Flug aus gestarteten Tour mal etwas verschnaufen zu können.
Um 16:30 Uhr stand dann für rund 15 Euro eine Tiersafari durch das private Reservat an. Unter anderem sahen wir direkt 3 Nashörner direkt vor uns auf der "Straße", die nach Wasser gruben und die wir dann vorsichtig umfahren mussten. Es gab dann auch noch Kudus, Impalas, Njiani Antilopen, einen Wasserbock etc. zu sehen. Die Fahrt war ganz nett, aber nicht spektakulär, von einer Giraffe konnten wir nur den Kopf aus 100m Enternung sehen, nichts desto trotz würde ich die Tour empfehlen!. Gegen 18.40 Uhr
waren wir dann von der Safari zurück und genossen gegen 19 Uhr unseren ersten Sundowner in Namibia auf der Terasse, danach gab es dann Abendessen und endlich ein Bett zum schlafen.
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