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kaputte Straßen - Natur & Industrie

Nachdem wir gestern früh im Hotel waren, ging es dafür heute auch schon um 8.15 Uhr morgens los nach Cayo Saetia. Wir kamen also immer weiter in die Gebiete, wo es zuletzt viel Regen gegeben hatte, was leider die Hauptstraße kaputt gemacht hatte. So ging unsere Fahrt über normale Straßen, vorbei an vielen schönen Dörfern, Bananenplantagen, Maisanbau etc. Auf alle Fälle war dadurch die Strecke viel interessanter als auf der normalen Strecke, wirklich sehr schön!

Ab einem Schild mit Aufschrift "Mayari" hatten wir aber wieder sehr schlechte Straße und fast nur noch Graslandschaften oder Flächen mit nur bohnengroßen Ananas, die an Rinder verfüttert werden. Teils gab es auch noch Mais o. Bananen . Hinter Stadt Mayari wurde es wieder hügliger mit wunderschöner Landschaft.: z.b. viele Obstbäume, Bananenplantagen, an den Hängen tolle Königspalmen sowie kleine ursprüngliche Dörfer. Allerdings konnten wir schon einige Zeit vor unserem Ziel eine riesige Nickelfabrik an der "Nickelbucht" sehen, die eine riesige kupferfarbene Dunstwolke über der Gegend erzeugt. Etwas weiter stand dann auch das ebenfalls "wunderschön in die Natur passende" zweitgrößte Kraftwerk Kubas.
 

Jeepsafari Cayo Saetia

Gegen 11:40 Uhr kamen wir dann auf der nur durch eine Zugbrücke zugängliche Insel Cayo Saetia an, wo wir mit kleinen Jeeps ca. 75min durch die Landschaft fuhren. Hier wurden auf 42km² exotische Tiere aus anderen Kontinenten als Safaripark angesiedelt. Leider hatten wir nicht wirklich Glück und konnten außer indischen Büffeln und Pferden nichts von nahem sehen, Rehe und Antilopen nur von weitem. Zebras, Krokodile, Jutias und den Nationalvogel Kubas, der Tocororo, sahen wir gar nicht.

Um 13 Uhr gab es dann hier Mittagessen beim Strand der Insel, das Büffet wartete u.a. mit Büffelfleisch und Antilopengulasch auf, was sehr lecker war. Danach hatten wir noch eine Stunde zum Baden oder zum ausruhen. Der Strand war klein und nett, es gab aber wohl keine Duschen, zudem hatte das Meer ordentlich Strömung, sodass ich mich lieber in den Sand legte. Zumindest kamen hier noch 2 Leguane vorbei, sodass sich die Zahl der gesichteten Tiere explosionsartig steigerte.

mit LKW ins Sierra Maestra Gebirge

Um 14:45 Uhr ging es dann weiter nach Pinares de Mayari.  Mit dem Bus erst bis Mayari und dort konnte wer wollte für eine "kurze Strecke" auf einen russischen LKW umsteigen. Die Fahrt ging dann - wie immer gefühlt ohne Achsfederung - in die Berge der Sierra Maestra zu einer Aussichtsplattform, von der man 2 Wasserfälle "Salto del Guayabo", einer fällt 80m, bewundern konnte. Dann weiter mit dem LKW, wobei es immer höher ins Gebirge ging und es stetig kühler wurde (kurze Hose und T-Shirt, hurra!)  und wir erreichten dann erst gegen 17:45 Uhr in der letzten Dämmerung das ca. 700m-800m hoch gelegene Hotel Villa Pinares de Mayari, ein ehemaliges Blockhüttendorf für kanadische Bergarbeiter.

Bei Fahrt mit dem LKW waren wieder keine Fotos möglich, zudem gab es nicht mal einen kurzen Fotostop auf das tolle Königspalmen Tal oder die Nickel Abbauhalden, sehr schade. Aber zumindest hatte ich an langsamerer Stelle Glück mit einem tollen Sonnenuntergang; der war wirklich schön oben in den Bergen!
 

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