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Fahrt nach Matanzas und Varadero

Das offizielle Programm war zwar gestern beendet, aber die meisten Leute mussten ja wieder zum Flughafen bzw. ich auch nach Varadero. So fuhren wir dann um 10.00 Uhr ab und setzten erst mal ein Paar noch am Hotel Inglaterra ab, (der Fahrer hatte die fast vergessen) dann weiter nach Matanzas. Auf halber Strecke, dort wo die Region Havanna aufhört und Matanzas beginnt, haben wir noch einen kurzen Stop an Kubas höchster Brücke gemacht und genehmigten uns - für viele als Abschied - noch eine leckere Pina Colada und einen nicht ganz sonnigen Blick auf das Tal voller Königspalmen und Geier.
 

Matanzas Stadtbesichtigung und Playa de Matanzas - Ende

Um 12.30 Uhr kamen wir in Matanzas Stadt an, wobei es pünktlich begann, aus Kübeln zu schütten. Matanzas wird auch die Stadt der Brücken genannt, da Sie mit 8 Brücken in der Stadtmitte sehr viele für Kuba hat. Bei weniger Regen machten wir uns rund 45 Minuten für eine Stadtbesichtigung zu Fuß auf und kamen dabei z.b am Parque Central (auch hier der Zentralplatz) mit dem dortigen Justizpalast, dem Teatro Velasco und einem großen Freiheitsdenkmal für Jose Marti vorbei. Hier gibt es eigentlich so gut wie keinen Tourismus, entsprechend interressant: an einem Café in der Nähe des Central Platzes zahlte man für 2 Kaffee und eine Sprite nur 1,5cuc, sonst sind die Preise für Touristen deutlich höher, aber außerhalb der touristischen Gebiete gibt es dann auch keine (geldliche) Trennung mehr von Kubanern und Touristen.

Das sollte sich dann aber beim freiwilligen Mittagessen bei einer Indianerhöhle direkt wieder ändern. Diese liegt schon fast am Varadero Flughafen und zur Höhle und Lokal geht auch die Tages-Jeepsafari aus Varadero hin, da man in der Grotte auch schnorcheln kann. Es gab Hühnchen oder Fisch, mit einem Getränk und Höhlenbesuch 10cuc. Nur Hühnchen glaube ich 7,5cuc. Allerdings stand auf der Tafel eigentlich ein Essenspreis von sonst 3,25cuc und Bier 1cuc, aber das waren ja wohl eher nicht die Preise für Touristen. Mit Höhle kamen wir aber trotzdem ganz gut weg, da die sonst allein 5cuc kosten sollte. Nach noch ein wenig Aufenthalt ging es weiter zum nur 3km entfernten Flughafen und dort verabschiedete ich mich noch von den Abreisenden (bzw. Abfliegenden) und dann ging es auch schon direkt zu den Varadero Hotels. Das war dann das endgültige Ende meiner Rundreise durch Kuba!
 

Fazit der Rundreise

Es waren tolle 2 Wochen mit unglaublich vielen Eindrücken, Sachen die wir gesehen haben und viel Wissenswertem über Land, Kultur, Geschichte und Politik. Eigentlich haben wir die ganze Insel besucht und doch fehlten z.B. Baracoa, Guantanamo Stadt, der Parque Bacanao, die Stadt Bayamo und auch die nördlichen Inseln wie Cayo Coco, aber auch natürlich die Isla la Juventud und Cayo Largo mit der Leguan Insel und dem zweitgrößten Riff der Erde, vielleicht auch noch die Halbinsel Zapata mit dem gleichnamigen Nationalpark und den Sümpfen. Alles in allem reichten mir die 2 Wochen aber auch, denn es hatte sich doch schon eine ordentliche Sättigung bezüglich weiterer Sehenswürdigkeiten und Touren eingestellt. Kuba ist ein unglaublich tolles Land für Rundreisen, da man wirklich aus allen Bereichen etwas mitbekommt, neben den oben genannten auch noch Fauna und Flora. Zudem ist es ggf. auch noch ein traumhaftes Urlaubsparadies bei immer gutem und nie zu heißem Wetter mit traumhaften Stränden.

Die Rundreise an sich war ebenfalls sehr gut, an manchen interessanten Orten hätte ich gerne etwas mehr gesehen oder wie z.B. in Cienfuegos deutlich mehr Zeit gehabt. Wirklich sparen könnte man sich das schlechte Hotel in den Bergen in Topes de Collantes, zudem ist zumindest die Guamo Krokodilfarm gut verzichtbar. Unser Reiseleiter "Juni" war gut und gab uns ständig mehr als genug Informationen! Wenn er noch besser deutsch verstehen würde, wäre es auch hier ganz perfekt gewesen, so verliefen leider einige Fragen im Sande des nicht Verstehens seinerseits. Ansonsten ein sehr sehr guter, freundlicher, engagierter und hilfsbereiter Reiseleiter; das gleiche kann ich übrigens auch von den Busfahrern sagen.
 

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