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Flug von Düsseldorf nach Varadero und Ankunft in Kuba

Gegen 13:30 Uhr sollte es von Düsseldorf mit der LTU nach Varadero losgehen. Leider gab es eine letztendlich über einstündige Verzögerung während wir schon alle im Flieger saßen, da ein bereits eingecheckter Passagier plötzlich nicht mehr da war, bzw. nicht mehr zum Boarding auftauchte und nach internationalen Regeln die Koffer des Passagiers dann nicht mit dürfen, sondern wieder aus dem fertigen Flugzeug rausgeholt werden mussten...

Der Flug war trotz einer Flugzeit von 10,5 Stunden recht angenehm, natürlich auch wegen meinem XL Seat am Notausgang, nur nervten mich einige unaufmerksame Reisende, die sich bei den Filmen genau vor meinen Monitor stellen mussten und mich dann noch dumm angrinsten...

Ankunft am Flughafen in Varadero war dann entsprechend auch mit ca. 1 Stunde Verspätung gegen 18:30 Uhr Ortszeit, wobei dort eigentlich alles relativ normal schnell ablief, Koffer dauerte allerdings deutlich länger als normal, da eine ärztliche Hilfsorganisation weit über 100 Pakete in der Maschine hatte, die ebenfalls auf dem Band ankamen, na ja, aber dafür gab es mit Passkontrolle etc. für mich keine Probleme - ich wusste ja, dass die Einfuhr von offenen Lebensmitteln nicht erlaubt war, im Gegensatz zu einigen diskutierwütigen Damen...  Geld umgetauscht habe ich am Flughafen nicht, denn ich habe dort keinen offenen Schalter gesehen.

Der Empfang durch die Reisegesellschaft ging recht schnell, da nicht so viele mit Meier's Weltreisen gekommen sind (weis gar nicht mehr, ob ITS und Jahn der gleiche war, oder eine zweite Person). Einige Gäste fehlten auch noch am Bus als ich ankam, aber wirklich lange hat es dann nicht gedauert, sodass wir gegen 19:30 Uhr nach Havanna losfuhren. 
 

die Mitreisenden - unsere Reisegruppe - unser Reiseleiter

In dem Bus nach Havanna waren bis auf ein Paar, das wir nur nach Havanna mitnahmen, nur noch Leute, die auch an der Großen Kuba Rundreise von Meier's Weltreisen teilnehmen sollten. Die Gruppe bestand aus insgesamt 21 Personen, was ich eigentlich recht ideal fand, da es nicht zu viele Leute, aber auch nicht zu wenige waren. Besonders bei Check-In, Check-Out, Ein- und Aussteigen beim Bus oder Besuch von Resataurant, Museen etc. geht es dann schneller als bei größeren Gruppen, zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwer wieder mal deutlich länger braucht geringer..

Unter den 21 Personen waren 5 Alleinreisende, 7 Paare und 2 "Schwipp-Schwägerinnen", wobei es sich später rausstellte, dass knapp mehr als die Hälfte der Gruppe aus dem 1990er Beitrittsgebiet der Bundesrepublik kam, zudem kam eine Reisende aus Luxemburg. Dass bei Kuba Rundreisen häufig viele Leute aus den östlichen Bundesländern dabei sind, hatte ich aber auch schon mehrfach gehört, ebenso, dass bei Rundreisen im Allgemeinen der Altersschnitt höher ist, als bei Pauschalreisen. Auch in unserer Gruppe waren die meisten auf alle Fälle über 55 Jahre anzusiedeln, unter 30 nur eine Person und in den 30ern nur 2. Das störte mich aber herzlich wenig, da sich - zumindest aus meiner Sicht - eigentlich alle Mitreisenden als sehr nett, meist kontaktfreudig, vielfältig interessiert und durch die Bank als Vielreisende entpuppten. Für mich überraschend - hatte von anderen Kuba-Reisenden was anderes gehört - war, dass alle Reisenden sich wohl im Vorfeld recht gut mit Kuba auseinander gesetzt hatten und es kein ständiges Meckern über Land, Leute und deren Lebensweise gab.

Am Bus nahm uns auch direkt unser Reiseleiter für die ganze Zeit in Empfang. Sein richtiger Name war Junientes.., sagte uns aber, dass es besser sei, ihn "Juni" zu rufen. Deutsch hatte er sich selbst beigebracht, entsprechend war es nicht fließend, aber ok. Aber auch so erwies er sich als Glücksgriff, denn er erzählte sehr sehr viel über Geschichte, Kultur, Politik und das Leben auf Kuba, zudem kannte er sich als studierter Architekt bestens mit Gebäuden aus. Siehe auch Fazit am Ende des Berichts.
 

Ankunft in Havanna

Nach nur rund 2 Stunden Fahrt kamen wir dann am gegen 21:45 Uhr in unserem Hotel in Havanna an, was - wie eigentlich gedacht - nicht das Oasis Panorama (das ehemalige deutsche LTI Hotel) war, sondern das ebenfalls vorab als Alternative angekündigte Occidental Miramar. Hier hatten wir noch die Möglichkeit ein kleines Abendessen einzunehmen, auch wenn das Restaurant eigentlich schon zu sein sollte und dadurch nicht mehr alle Sachen zur Verfügung standen. Getränke konnten wir nach Absprache in Euro zahlen, der wurde aber 1:1 berechnet, statt 1:1,3

Während dem Essen mussten wir auch noch Hotelbogen ausfüllen, bekamen dann unser Zimmer zugewiesen und machten uns um kurz vor 23 Uhr Ortszeit ins Zimmer auf, wobei ich keine Lust hatte, auf den Kofferträger zu warten, dessen Wagen bis oben voll war und nahm so selbst meinen Koffer um nach kurzer Zeit ins Bett und in den Schlaf zu fallen, denn in Deutschland war es ja eigentlich ca. 5 Uhr morgens... 
 

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