HOTELKRITIK DES HOTELS VISTAFLOR

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Diese Hotelkritik wurde bisher 184 mal gelesen
Geschrieben am 17.07.2006
Juli 2006
Familie
13-15 Nächte
43
SchuelerLeo (m)
 
Zimmer
(4*)
(1,5*)
(3*)
(3*)
Die Anlage besteht aus 2 stöckigen Bungalows, die in Form eines Dreiecks um einen großes Schwimmbad angeordnet sind. Sie liegt unterhalb einer start befahrenen Durchgangsstaße, die jedoch nicht störend zu hören ist. Die Zufahrt liegt etwas unterhalb der Hauptstraße. Die Bungalows sind recht klein, ca. 22 m2 und einfachst ausgestattet. Ein Herd mit 2 Ceranfeldern und ein Kühlschrank ist vorhanden. Es ist nur sehr wenig Geschirr und Besteck vorhanden. Kochen kam man damit nicht. An der Rezeption können gegen Entgelt verschiedene Elektrogeräte wie Toaster, Kaffeemaschine, Klimaanlage ausgeliehen werden (nicht billig z. B. Klimanlage 65,- Euro/Woche). Die Zimmer haben keinen Safe, dieser ist aber zu empfehlen, da im Prinzip jeder hereinkommen kann. Ein zentraler Raum mit vielen Safes liegt neben der Rezeption. Die Gebühr beträgt 14,- Euro/Woche plus 6,- Euro Pfand für den Schlüssel. Bei der Abreise können die Koffer in einem separaten Appartment kostenlos abgestellt werden. Die Zimmer sind bis 12: 00 Uhr zu Räumen. Wenn man einen Abendflug hat, kann man das Gepäck dort abstellen. Es sind zwei Internet Plätze im Foyer wo gegen Gebühr (16 Minuten = 1,-Euro) gesurft werden kann. Vor dem Gebäude sind Münzfernsprecher. In die Bungalows kann nicht herein- und hinaustelephoniert werden, das geht nur als Verbindung über die Zentrale. Kein Internet Anschluß im Bungalow vorhanden. Im Zimmer steht ein gefräßiger Mini-Fernseher (ca. 30 cm Diagonale, schlechtes Bild) der mit Münzen gefüttert werden will. Das war uns zu unkomfortabel. An der Rezeption wird fast nur Spanisch oder gebrochen Englisch und wenig Deutsch gesprochen. Eine Dame spricht sehr gut Deutsch. Oberhalb der Anlage ist ein Cafe und Informationsstand an der Straße von der man einen herrlichen Blick über die Anlage und auch Maspalomas hat (5 Minuten Fußweg). In dem Informationsbüro finden Sie auch alle möglichen Prospekte über Ausflüge etc.

Wenn Sie weggehen und geben den Schlüssel an der Rezeption ab, kann es bei der Rückkehr passieren, dass Sie an der Rezeption lange auf Ihren Schlüssel warten müssen. Hier kann man den Zimmerschlüssel in den Safe stecken, und geht nur mit dem Safeschlüssel aus (klein).

Handtücher werden gestellt und werden 3 mal wöchentlich gewechselt. Die Zimmer werden an fünf Tagen gereinigt. Für Spanische Verhältnisse wurde die Reinigung ordentlich gemacht.

Die Bungalows sind zu 5er Blöcken zusammengefasst, jeweils fünf Stück nach vorne und 5 nach hinten. Zwischen den Blöcken ist jeweils ein Durchgang zum Schwimmbad. Es gibt einen zweiten Bungalow-Typ mit zwei Schlafzimmern. Diesen haben wir nicht besichtigen können. Im Bungalow befindet sich unten ein Sofa. Das wird ausgezogen und dient als Schlafplatz für zwei Personen (bei uns Kinder). Das geht gerade so bei kleineren Kindern. Bei Erwachsenen ist das eine Plage. Das WC liegt oben im Bad ohne Außenlüftung. Da herrscht schon mal dicke Luft... Die Doppelbetten im 1. OG sind leicht rutschende, lose aufgelegt Matratzen. Diese führen besonders Nachts zu allerhand „lustiger“ Unterhaltung, wenn Sie sie nicht mit einer Schnur befestigen.

Wir hatten einen Außenbungalow, da befindet sich an der Aussenseite ein kleines Fenster. Ein richtiger Durchzug konnte jedoch nur teilweise produziert werden, so daß der Bungalow sehr warm (s. a. Dusche und WC) war. Nachts war das nur mit offenem Fenster erträglich (1. OG). Unten sollte nicht geöffnet werden, da jeder reinkommen kann.

Wir hatten einen Bungalow im 501-505 er Block gehabt, der liegt direkt am Eingang. Morgens kommen die Busse und hupen, damit die Schranke vorm Eingang geöffnet wird. Die Busse stehen dann mit laufendem Motor (wegen Klimaanlage) lange vor der Tür. Darüber hinaus ist diverser Anlieferverkehr und Handwerkerverkehr. Das sind deshalb keine ruhigen Bungalows. Ein Tausch für lärmempfindliche ist angesagt.

Die Bungalows direkt am Pool haben praktisch den ganzen Tag Anteil am sehr regen Treiben des Pools, Abends gibt’s die Disko und Unterhaltungsprogramm obendrauf. Wer Lärm nicht verträgt, sollte diesen Bungalow tauschen gegen einen, der weiter hinten liegt. Wenn die Anlage nicht voll ist, wird das von der Direktion auch gemacht. 
Hotel-/anlage
(4*)
(4*)
(4*)
(4,5*)
(4,5*)
(4*)
(4*)
Am Wochenende kommen Inselspanier in großer Zahl und mieten sich in der Anlage ein (Anreise Freitag abends und Abreise Sonntag abends). Sie ist sehr beliebt bei Spaniern. Das merkt man gleich am südländisch lauteren Lärmpegel. Da ist nicht an Ruhe zu denken. Darüber hinaus sind die in üblichem Umfang vorhandenen Parkplätze (kostenlos) vorm Hotel völlig überbelegt (Problem bei Mietwagen). In der gegenüberliegenden Parallelstraße kann man zur Not auch abstellen.

Es findet jeden Abend eine Animation statt. Meist von 22: 00 – 23. 00 Uhr. Sie ist sehr gut besucht. Wer einen guten Platz haben will muß früher kommen. Danach ist Disko mit sehr lauter Musik. Gegen 12: 00 ist allerdings offiziell Ende. Die Künstler sind sehr bemüht. Besonders die Zauberschau und die Papageien-Schau sind sehr schön. Die Animation wechselt wöchentlich. Wir haben nicht alle gesehen.

Nachmittags wird ein Barbeque am Pool veranstaltet (öffentliches Grillen). Der Grillteller kostet 6,- Euro. Die Getränke gehen extra. Die Getränkepreise im Restaurant sind moderat und liegen in der Regel unter den Deutschen Preisen (Fanta 0, 2 l ca. 1, 70 Euro, Minderalwasser 0, 5 l 1, 20 Euro). Trinkpezialität ist Bier, bei dem das Bierglas leer im Gefrierschrank vorgekühlt und dann mit kühl gelagertem Bier gefüllt wird. Total kalt und erfrischend. Kam gut an. 
Essen und Getränke
(2,5*)
(3*)
(4*)
(3*)
Im Untergeschoß des Foyes befindet sich der Speisesaal. Bei Halbpension sind die Essenszeiten von 8: 00-10: 00 Uhr und Abends von 18: 00 bis 20: 30 Uhr. Es sind keine Schichten, man kann in dieser Zeit kommen wie man will. Sie erhalten beim Einchecken einen Zettel, den Sie vorzeigen müssen und der genau geprüft wird. Oben befindet sich ein Restaurant in dem separat gespeist werden kann (extra zu zahlen, a la carte).

Der Speisesaal und die Abläufe wirken wie eine Kantine. Es ist Selbstbedienung vom Buffet. Der Raum ist leicht klimatisiert. Das Essen ist mittelprächtig und man wird satt. Für Gourmets ist das nichts. Getränke müssen separat bezahlt werden, bei Halbpension ist kein Getränk inclusive. Die Getränke müssen am Eingang abgeholt und bezahlt werden. Es besteht kein „Trinkzwang“ d. h. man muß nichts trinken. Die Preise sind moderat, die Getränke gekühlt.

Generell werden die Theken laufend nachgefüllt. Die Salatbar ist eintönig und lieblos dargereicht. Bei den Dressings ist nicht angeschrieben, was darin ist (Überraschung: mal wieder mit Knoblauch). Auf jedem Tisch finden sich teilweise mehrfach Schilder, dass das Mitnehmen von Speisen streng untersagt ist. Die Eisbar für Kinder ist regelmäßig nur mit Zitroneneis gefüllt. Andere Sorten sind teilweise blitzschnell vergriffen. Das Eis ist absolut süß (landesüblich). Obst gibt ist sehr spärlich, wenn dann Melone, Melone, Melone, Melone....oder ein paar Äpfel, aufgeschnittene Orangen (wegen Mitnahmegefahrt) und selten Birnen.

Die zum Frühstück gereichten Säfte (3 Sorten, aus dem Automaten, gratis) sind pappsüß. Der Kaffee ist uns zumindest absolut nicht bekommen (Automatenware schlimmster Sorte, auch mit viel Milch nicht genießbar zu bekommen). Wir sind auf Kakao umgestiegen: Wasserkakao aus dem Automaten. Man kann auch woanders einen wasserlöslichen Kaffee kaufen und zum Frühstück mitbringen. Man nimmt dann das Teewasser. Auch gibt es kein Nutalla, Honig oder genießbare Marmeladen. Diese kann man woanders kaufen und in den Speisesaal mitnehmen. Das wird toleriert (wahrscheinlich weil man das selbst bezahlt).

Marmeladen gibt es drei Sorten. Sie werden seitlich in drei Eimern (durchsichtig) mit Handpumpe bereitgestellt. Die Marmeladenmasse wird dann auf kleine Aluschälchen gepumpt. Sieht sehr unansehlich aus, Marmelade ist sirupartig süß und unappetittlich.

Beim Warmbuffet ist nicht angeschrieben, was eigentlich angeboten wird. Man muß jeweils prüfen und testen, ob das gerade Fisch oder sonst was ist. Gemüse ist in der Regel völlig zerkocht und nicht gewürzt. Die Pommes matschig und kaum braun.

Beim Essen fahren die Bedienungen mit kleinen Wägelchen zwischen den Tischen durch und sammeln laufend Besteck und Teller ein. Teilweise wird das Besteck aus dervEntfernung in die Boxen geworfen. Im Hintergrund ist meist Kaufhaus-Musik zur Berieselung angeschaltet. 
Lage und Umgebung
(4*)
(3*)
Die Anlage liegt ca. 2 km vom Strand von Maspalomas entfernt. An der Rezeption ist ein Gutschein erhältlich. Damit können Sie umsonst zum und vom Strand mit dem Bus fahren (morgens 9: 00 und 11: 50 Uhr und abends 16: 00 und 17: 00 Uhr zurück). Bushaltestelle ist oben nach der Auffahrt gegenüber! Dazwischen fahren Busse der anderen Hotels. Meist wird man dort auch mitgenommen. Wer Taxi fahren will muß nicht viel bezahlen, ca. 3-4 Euro bis nach Maspalomas. Der Taxistand ist ebenfalls oben an der Auffahrt. Direkt am Taxistand ist eine Autovermietung. Wir haben woanders übers Internet gebucht. Das war günstiger als vor Ort. Viele Leute haben dort aber Mietwagen geliehen.
(4*)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(keine Ahnung)
(3,5*)
Wir haben meist Ausflüge gemacht und können dazu nichts sagen. 
Gesamtbewertung
(3,5*)
Insgesamt geht die Anlage. Das Personal ist freundlich und bemüht. Die Anlage wird auch sauber gehalten und gepflegt. Wir haben sie sehr günstig über Last Minute gebucht. Zum regulären Preis wären wir sauer über die Leistungen (sowohl Essen als auch Unterkunft). Die Anlage ist nichts für Leute die Ruhe suchen. Zu dem Preis, den wir bezahlt haben, ist die Anlage ok. Würden nochmals hinfahren, allerdings nur im Angebot. Zum normalen Preis nicht.  
Statistische Angaben (während Aufenthalt)
26 - 40 Jahre
Familien
(bis 50%)
(teilweise) englisch: (teilweise)

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